Ziel ist es, den Zugang zu Liquidität zu erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Betriebe zu stärken.
Mit der neuen Fördermaßnahme in Form von Zinsbeiträgen werden Kredite für Betriebe spürbar günstiger. Dafür wurde ein Sonderprogramm aufgelegt, das gemeinsam mit starken Partnern – darunter Raiffeisen – im Rahmen eines Einvernehmungsprotokolls umgesetzt wird.
Finanzielle Erleichterung für Unternehmen
Gefördert werden Finanzierungen in Form von Chirografar-Darlehen mit einer maximalen Laufzeit von 10 Jahren für nicht begonnene Investitionen in Nachhaltigkeit und Innovation. Diese Finanzierungen werden variabel verzinst auf Basis des Drei-Monats-Euribor und umfassen Beträge von 30.000 bis 500.000 Euro. Eine Garantie, die entweder durch Garantiegenossenschaften oder durch den Zentralen Garantiefonds
gewährleistet wird, ist erforderlich. Der Landesbeitrag wird in Höhe von 2,5 % jährlich des ursprünglich aufgenommenen Betrags für die ersten zwei Jahre gewährt.
Wer profitiert?
Die Maßnahme richtet sich an Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen sowie größere Betriebe (Mid-Cap-Unternehmen) mit bis zu 3.000 Mitarbeitenden, die ihren Sitz oder ihre Produktionseinheit in Südtirol haben - inklusive landwirtschaftlicher Betriebe.
Raiffeisen als starker Partner
Für Raiffeisen ist das Einvernehmungsprotokoll zwischen Land und Banken ein logischer Schritt, um die Vorreiterrolle im ESG-Bereich weiter auszubauen. Die Förderung ist einfach, breit angelegt und unbürokratisch – im Gegensatz zu vielen staatlichen Programmen, die oft aufwändig sind. Interessierte wenden sich am besten direkt an ihre Raiffeisenkasse, welche die Richtlinien im Detail kennt und Unternehmen im Förderprozess aktiv begleitet.