
Leistbares Wohnen ist heute wichtiger denn je. Angesichts durch die Herausforderung der steigenden Immobilienpreise und begrenzten Ressourcen entwickelten politische Entscheidungsträger innovative Ansätze, um Wohnraum für alle erschwinglich zu gestalten. Diese Reform bringt bedeutende Veränderungen und Chancen für zukünftige Bauprojekte und Investitionen im Wohnsektor mit sich.
Über 250 Interessierte sind der Einladung zur Informationsveranstaltung „Wohnen im Schlerngebiet – Neuerungen aus der Wohnreform“ am 17. März im Kulturhaus von Seis gefolgt. Landesrätin für Wohnen und Sicherheit Ulli Mair, informierte die Gäste über die wichtigsten Neuerungen und Möglichkeiten der Wohnreform. Sie betont, dass die Wohnreform Vorteile für Südtiroler haben wird und auch der Mittelstand davon profitieren kann. Der angepasste Landesbeitrag, das zinsbegünstigte Darlehen sowie das Bauspardarlehen bilden die drei Bausteine bei der Wohnbaufinanzierung.
Leonhard Resch, Referatsleiter Arche im KVW, präsentierte die Voraussetzungen für den geförderten Wohnbau und stellte die zwei neuen Formen, den gemeinnützigen Wohnbau und Wohnungen mit Preisbindung in den Mittelpunkt seines Vortrages.
„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ – Dieses Sprichwort trifft die Wichtigkeit einer frühzeitigen Beratung bei der Wohnbaufinanzierung, stellt Paul Höller, Filialleiter in Völs der Raiffeisenkasse Schlern-Rosengarten klar. „Es sind so viele Aspekte für dieses wichtige Projekt zu beachten, dass die Beratung in der Bank einer der ersten Schritte sein sollte. Wir können den Kunden die komplexe Thematik mit den Neuerungen der Wohnreform einfach erklären und die Voraussetzungen mitteilen. Zusätzlich können wir die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen.“
Michael Torggler, Kreditberater der Raiffeisenkasse Kastelruth-St. Ulrich sagt: „Die Neuerungen geben vielen eine Chance ihren Wohntraum zu verwirklichen. Der attraktive fixe Zinssatz beim Bauspardarlehen soll ein Anreiz sein, bereits in frühen Jahren einen Pensionsfonds zu eröffnen.“ Seinen Vortrag schloss Torggler mit konkreten Beispielen der Finanzierungsmöglichkeiten. Bürgermeister der Gemeinden Völs, Tiers und Kastelruth gaben abschließend ein Update über die aktuelle Wohnbausituation der jeweiligen Gemeinden.
Martin Fill, Obmann der Raiffeisenkasse Kastelruth-St. Ulrich führte durch den Abend und bedankte sich bei allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung und lud zu einem Umtrunk ein.
Die Veranstaltung war eine Zusammenarbeit von der Raiffeisenkasse Schlern-Rosengarten und der Raiffeisenkasse Kastelruth-St. Ulrich sowie der Arche im KVW und der Gemeinden Kastelruth, Völs und Tiers.
Die Präsentation der Informationsveranstaltung kann hier eingesehen werden.