
Cultivate your passions
Das Projekt "Cultivate Your Passions" ist eine dynamische und engagierte Initiative, die jungen Menschen die Möglichkeit bietet, ihre Leidenschaften im kreativen und künstlerischen Bereich zu erkunden und zu kultivieren. Dieses Projekt wurde in den Gemeinden Bronzolo und Vadena durchgeführt und bezog junge Menschen zwischen 10 und 35 Jahren in eine Vielzahl künstlerischer Aktivitäten ein, darunter Musik, Fotografie, Videoproduktion, 3D-Druck und Straßenkunst.
Ausgangspunkt war das Fischfestival, das an sich schon ein generationenübergreifendes Treffen zwischen der Young Flowers Group und dem nationalen Carabinieri-Verband von Bronzolo und Vadena war. Am 12. Juli fand der HOE-Wettbewerb statt, ein Musikwettbewerb, an dem neun Jugendbands aus ganz Italien teilnahmen, die neue Musik aufführten und so ein anregendes Umfeld für alle Teilnehmer schufen.
Während des Sommers wurden "Straßenarbeiten" organisiert, praktische Sitzungen, bei denen Experten die Jugendlichen in kreative Aktivitäten im Freien einbanden und zur Belebung der beiden Gemeinden beitrugen. Diese Feldarbeitssitzungen sollten die Teilnehmer auf die nächste Phase des Projekts vorbereiten, in der fünf praktische Workshops organisiert wurden. In diesen Workshops hatten etwa fünfzehn begeisterte junge Menschen die Möglichkeit, direkt von Experten und Freiwilligen zu lernen und ihre Fähigkeiten in den verschiedenen künstlerischen Disziplinen weiterzuentwickeln.
Ein besonders wichtiger Aspekt des Projekts war die Einbeziehung der Jugendlichen selbst: Zwei junge Freiwillige aus dem Bereich Musik hatten beispielsweise die Möglichkeit, den Titelsong des Projekts zu komponieren und zu entwickeln und ihre Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen. Darüber hinaus war die Teilnahme an den Workshops für die jungen Menschen kostenlos, so dass die Initiative für alle zugänglich war.
Den Abschluss des Projekts bildete ein Ausflug nach Gabiccia Mare, bei dem einer der Teilnehmer des HOE-Wettbewerbs, insbesondere der Zweitplatzierte, die Ehre hatte, ein unveröffentlichtes Musikalbum vorzustellen - ein Moment, der für viele der beteiligten Jugendlichen die Verwirklichung eines Traums bedeutete.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Projekt "Cultivate Your Passions" eine einzigartige Gelegenheit für junge Menschen aus Bronzolo und Vadena darstellte, die es ihnen ermöglichte, ihre Leidenschaften in einem Kontext zu entdecken und zu kultivieren, der Kreativität, Zusammenarbeit und persönliche Entwicklung fördert.
Video-Zusammenfassung: https://www.youtube.com/watch?v=D4kq-RGdoiE
Ziel: Wie der Name "Cultivate Your Passions" schon sagt, besteht das Hauptziel des Projekts darin, die Leidenschaften junger Menschen anzuregen und zu kultivieren und sie zu ermutigen, ihre Talente zu erforschen und zu entwickeln, unabhängig von ihren sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen. Die Initiative zielt darauf ab, kostenlose und für alle zugängliche Möglichkeiten ohne Barrieren zu bieten und ein integratives Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder junge Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, frei ausdrücken und persönlich und künstlerisch entwickeln kann. Dieser Ansatz zielt darauf ab, das Potenzial jedes Einzelnen zu entfalten und allen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, ihre Leidenschaft zu finden und zu kultivieren, sei es in der Musik, der Kunst, der Technologie oder der Kreativität.
Laufzeit: Juli bis Dezember 2024


Projektbeschreibung:
ARCHIMEDE ist ein Verein, der Freizeitaktivitäten und Aufenthalte für Menschen mit besonderen Bedürfnissen anbietet. Aus einer Umfrage unter seinen Teilnehmern entstand die Idee, ein Pilotprojekt zur Einrichtung einer Berufswerkstatt für all jene zu starten, die keinen Arbeitsplatz am Vormittag haben. Unter Anleitung eines erfahrenen Kochs bereiten die Teilnehmer einige frische Lebensmittel zu, die sie an Freunde, Verwandte, Sympathisanten und Mitglieder des Vereins verteilen.
Die Produkte sind Speck-, Käse- und Spinatknödel, Gnocchi (mit Kartoffeln, die der Verein selbst anbaut), frische Nudeln, Schlutzkrapfen und Strudel. Darüber hinaus werden für die Zubereitung der Produkte Eier aus unserem Hühnerstall verwendet, die von den Teilnehmern betreut werden.
Die Aktivitäten umfassen den gesamten Prozess vom Einkauf der Rohstoffe über die Produktion bis hin zur Verpackung. Die Bestellungen gehen über eine WhatsApp-Gruppe ein, und die zu produzierenden Mengen werden anhand der Anfragen festgelegt.
Der Erlös aus dem Verkauf der Produkte deckt die Kosten für die Rohstoffe, die Arbeit der Köche und eine kleine Vergütung für die Mitglieder des Vereins.
Zielsetzung Die Hauptziele des Projekts sind:
- Angebot von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung, die nach Abschluss ihrer Schulbildung keinen Arbeitsplatz finden oder haben;
- Förderung der Teamarbeit
- Stärkung des Selbstwertgefühls
Laufzeit: ab 15.09.2024; für das von Beginn an erfolgreiche Projekt wurde kein Enddatum festgelegt, da es bei anhaltendem Erfolg zur Verwirklichung einer Sozialgenossenschaft führen könnte.
Bereitsdurchgeführte Maßnahmen: Das Projekt findet bereits in allen Phasen in den Räumlichkeiten des Vereins statt, wo eine voll ausgestattete Küche vorhanden ist. Zu einem späteren Zeitpunkt und in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Mitteln wird eine komplette Koch-Werkstatt eingerichtet, für die spezielle Geräte und Möbel angeschafft werden

Projektbeschreibung: Das Projekt „Handynutzung leicht gemacht“ ist ein generationenübergreifendes Projekt, welches bereits in mehreren Gemeinden des Unterlandes stattgefunden hat. Bei den Veranstaltungen, welche meistens in Bibliotheken stattfinden, teilen Jugendliche ihr Wissen über Smartphones mit älteren Menschen. Im Rahmen dieser „Smartphone-Kurse“ werden grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit Smartphones Schritt für Schritt erklärt und erprobt, wie zum Beispiel das Senden von Textnachrichten, Speichern von neuen Kontakten, Herunterladen von Apps, Speichern von Fotos in verschiedenen Ordnern, Verfassen und Senden von E-Mails u.v.m. In lockerer Atmosphäre können die Senior*innen Fragen stellen und erhalten dabei individuelle Unterstützung von den Jugendlichen. Die Resonanz auf das Projekt war äußerst positiv, sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Senior*innen. Die Jugendlichen leisten durch dieses Projekt einen wertvollen Beitrag und treten dabei durchwegs als empathische und kompetente Wissensvermittler rund um das Thema Smartphone auf. Die Senior*innen erhielten die Gelegenheit von und mit Jugendlichen zu lernen und somit diese Altersgruppe aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Ein bemerkenswerter Aspekt dieses Projekts ist auch seine gesellige Komponente: Es fördert zwischenmenschliche Kontakte und unterstützt das Kennenlernen neuer Personen.
„Handynutzung leicht gemacht“ vom 22.Jänner 2025 in Montan fand in Kooperation mit der Bibliothek Montan und dem Weissen Kreuz Sektion Unterland statt. Der erste Teil dieses Nachmittages war für jede Altersgruppe offen. Lea Casal, Mitglied vom Weissen Kreuz, stellte dabei die App „Where Are U“ vor. Mit dieser App kann jede Person bei Bedarf einen Notruf absetzen. Fragen rund um diese App wurden von Lea Casal beantwortet, ebenso wurden gleich im Anschluss an die Vorstellung der App einige Installationen derselben vorgenommen. Für den zweiten Teil der Veranstaltung konnten sich bereits im Vorfeld Senior*innen anmelden, die Fragen zum Thema Smartphone hatten. Dabei standen ihnen auch an diesem Nachmittag engagierte Jugendliche aus Montan mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam konnten Fragen und Unsicherheiten geklärt werden, verschiedene Funktionen am Smartphone wurden Schritt für Schritt erprobt und auf Papier festgehalten, damit das Erlernte auch zuhause noch einmal abgerufen werden kann.
Ein weiteres Treffen wurde sowohl von den Jugendlichen als auch von den Senior*innen gewünscht. Der Jugenddienst Unterland wird dies in Zusammenarbeit mit der Bibliothek Montan zu einem späteren Zeitpunkt erneut organisieren.
Auch in der Gemeinde Auer findet in Kooperation mit der Bibliothek eine Ausgabe von „Handynutzung leicht gemacht“ statt (04.03.2025)
Ziele des Projekts:
- Begegnungen zwischen Jung und Alt schaffen: Das Projekt „Handynutzung leicht gemacht“ bietet eine wertvolle Gelegenheit für den direkten Austausch zwischen Jugendlichen und Senior*innen, wodurch das Verständnis und die Wertschätzung füreinander gestärkt werden.
- Wissen und Erfahrungen teilen: Während die Jugendlichen ihr technisches Know-how weitergeben, profitieren sie gleichzeitig von der Lebenserfahrung und Weisheit der älteren Generation. Dies fördert gegenseitigen Respekt und intergenerationales Lernen.
- Selbstwertgefühl stärken: Senior*innen gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit moderner Technologie, während Jugendliche durch die Rolle der Lehrenden ein gestärktes Selbstbewusstsein entwickeln.
- Kompetenzerweiterung: Beide Generationen profitieren von neuen Fähigkeiten – die Älteren lernen den sicheren und effizienten Umgang mit Smartphones, während die Jüngeren ihre Kommunikations- und Vermittlungskompetenzen verbessern.
Das Projekt „Handynutzung leicht gemacht“ trägt somit nicht nur zur digitalen Teilhabe bei, sondern fördert auch das soziale Miteinander und den respektvollen Austausch zwischen den Generationen.
Projektzeitraum: Jänner– April 2025
Bereits umgesetzte Maßnahmen „Handynutzung leicht gemacht“ in Montan und Auer


Projektbeschreibung:
L'Associazione YoUnited di Laives, è un’Associazione di promozione Sociale composta per la maggior parte da giovani under 30 ed ha avviato già nel 2023 un progetto denominato Urban Grove. Il progetto unisce una serie di obiettivi:
- favorire e permettere alle persone di incontrarsi, di stare insieme, di creare legami (viviamo infatti in un tempo dove l’individualismo rischia di soffocare queste necessità e situazioni);
- offrire la possibilità ai giovani di esprimere il proprio talento e la propria sensibilità (attraverso diversi linguaggi che vanno dall’arte alla musica per far sì che la gioventù non faccia notizia solo per eventi negativi, ma emergano le grandi sensibilità e capacità di tanti giovani);
- dare occasione a diverse generazioni e diverse culture di incontrarsi, conoscersi, apprezzarsi, condividere saperi ed esperienze (per superare la distanza che si è creata tra gioventù e anzianità e tra le diverse culture);
- prendersi cura dell’ambiente partendo dai piccoli spazi che abbiamo accanto a casa (anche per restituire il prezioso contatto con la terra e la natura);
- creare luoghi per la comunità, cioè spazi dove poter realizzare progetti (urban grove si trova praticamente in centro a Laives, ma quasi mai è stato valorizzato e pensato come luogo dove promuovere il bene comune).
Si tratta quindi di un'iniziativa che ha lo scopo di trasformare un piccolo boschetto urbano in un luogo di incontro, spazio di espressione artistica e aggregazione comunitaria. Abbiamo voluto farlo per creare uno spazio multifunzionale e ancor più un’esperienza significativa in cui la cittadinanza possa condividere e valorizzare il tempo libero in modo costruttivo con la finalità di promuovere la collaborazione tra generazioni e le realtà associative del territorio.
Urban Grove nasce con la volontà di rafforzare il tessuto sociale della comunità di Laives, Vadena, Bronzolo e dintorni, favorendo momenti di incontro tra diverse generazioni e culture. Attraverso eventi conviviali, laboratori e attività culturali, il progetto punta a creare legami tra giovani, adulti e anziani, promuovendo uno scambio di vissuti, storie e competenze che riescono ad arricchire tutti i partecipanti. Uno degli obiettivi principali di Urban Grove è dare spazio ai giovani, offrendo loro un’occasione per esprimere la propria creatività e sviluppare le proprie passioni. Il boschetto è stato attrezzato e diventa un palcoscenico a cielo aperto per artisti emergenti, musicisti, attori e performer che vogliono mettersi in gioco, contribuendo alla vitalità culturale della comunità. Si parla spesso di giovani annoiati, aggressivi, incapaci. Noi crediamo si debbano creare, inventare e sostenere opportunità perché possano sperimentare e lasciar esprimere in modo positivo le loro abilità. Negli ultimi due anni questo spazio ha ospitato eventi musicali, serate culturali e performance artistiche.
In programma c’è ora l’intenzione di ampliare l’offerta con mostre d’arte all’aperto, laboratori creativi, feste, serate culturali, eventi musicali e teatrali (open mic, concerti, cabaret), spazio/area relax e gioco per famiglie, favorendo così un utilizzo positivo e stimolante del tempo libero. Urban Grove non è solo un luogo di aggregazione, ma anche un progetto di cura dell’ambiente e rigenerazione urbana. Il boschetto infatti era in uno stato di semi abbandono ed è stato curato e ora viene mantenuto dai giovanissimi volontari dell’associazione, che si impegnano in attività di pulizia, cura e valorizzazione ell’area verde. Alla base del progetto c'è un forte spirito di volontariato e cittadinanza attiva. Urban Grove coinvolge i giovani che mettono il proprio tempo e le proprie competenze al servizio della comunità. L’associazione YoUnited crede nella collaborazione con tutte le altre realtà locali – ad esempio ha formalizzato un accordo di collaborazione con la scuola dell’infanzia “La Giostra” situata in via Kennedy a Laives, che utilizza questo spazio per attività educative nella natura.
All’associazione “La Seconda Luna” è stato permesso di organizzare una settimana di progetti artistici e musicali. Il progetto vuole proseguire su questa strada, consolidando le collaborazioni esistenti e aprendosi a nuove sinergie con altre realtà del territorio.
Urban Grove vuole essere un punto di riferimento per tutti, un luogo accogliente e inclusivo dove ognuno possa sentirsi parte di qualcosa di più grande. Siamo già riusciti ad organizzare delle serate culturali, con tematiche sociali profonde, quali le proprie origini e la diversità culturale (“Incontri e racconti” ha coinvolto alcuni giovani per ascoltare storie di persone di altri continenti). Vorremmo arrivare ad attrezzare meglio uno spazio gioco e relax per far sì che questo boschetto urbano diventi un’occasione di coesione sociale e creatività. Nonni con nipoti potrebbero trovare qui un luogo dove stare “nel bosco” senza andare lontano, ma uscendo da casa. Urban Grove potrà crescere e ampliare la propria offerta, coinvolgendo un numero sempre maggiore di persone e contribuendo in modo significativo alla vivacità culturale e sociale della comunità di Laives.
Sostenibilità, cambiamento, incontro tra generazioni, ecologia: sono temi e attenzioni che ci vedono sempre più coinvolti. Presentiamo questo progetto perché lo riteniamo particolarmente in linea con quanto espresso nella denominazione del concorso: è una nostra IDEA, è pensato PER LA COMUNITÀ, è IN LOCO.
Obiettivo: Promuovere l’incontro e la comprensione intergenerazionale tra anziani e giovani riscoprendo l’importanza e il valore dello stare insieme e della trasmissione dei ricordi e delle tradizioni; Offrire momenti di inclusione sociale capaci di migliorare la qualità della vita; Stimolare lo spirito d’iniziativa e attivare il talento dei giovani (ma non solo); permettere agli adolescenti di mettere in gioco le loro abilità; trovare spazio per incontri reali, densi di relazione e scambio (in modo che le amicizie non siano solo virtuali). Abbellire uno spazio naturale offrendo possibilità di stare nella natura anche dentro la città. Realizzare interventi di sviluppo di comunità, costruzione del bene comune, animazione socio culturale.
Periodo di svolgimento: Il progetto Urban Grove è partito a febbraio 2023 e continuerà almeno oltre il 2026.
Misure già attuate: Abbiamo curato lo spazio che prima era piuttosto abbandonato. Abbiamo recuperato, sistemato e posizionato un palco. Abbiamo raccolto alcuni materiali idonei ad attrezzare lo spazio del “parco” urbano (giochi, griglie, ecc.). Abbiamo realizzato momenti rivolti alla comunità – ad esempio il Leiuers Award, un riconoscimento/premio annuale ad una persona che abbia fatto qualcosa in favore della comunità. Abbiamo organizzato i Live music, serate dove i giovani presentano le loro canzoni ad amici e agli adulti. In programma a breve (inizio aprile 2025) un progetto inserito in 72 Stunden ohne Kompromiss.


Projektbeschreibung: Dieses sozial-nachhaltige Projekt sieht vor, den altehrwürdigen Pfad zur Muttergottesstatue am Pfattner Mitterberg durch den praktischen Einsatz und den damit verbundenen Teamgeist der Jugendfeuerwehr Pfatten wieder langfristig zu revitalisieren. Dieser über die Jahre verkommene Steig, welcher auf der Höhe des Pfattner Wasserreservoirs vom offiziellen Wanderweg in Richtung Montiggl abzweigt, war einstmals eine beliebte Wanderroute für Jung und Alt. Aufgrund des mangelhaften Wegzustands und der nicht vorhandenen Markierung rückte dieses Ausflugziel mit der Zeit immer weiter in Vergessenheit.
Die Jugendfeuerwehr Pfatten bestehend aus Teenagern aus den Gemeinden Leifers, Branzoll und Pfatten ersah es als ihre Pflicht diesen einzigartigen Aussichtspunkt aufzuwerten und ihn für die Gesellschaft wieder begeh- und erlebbar zu machen. Aus diesem Grund erfolgte eine frühe strukturierte Planung aller notwendigen Aktivitäten welche nach und nach über Wochen gemeinsam von den Teammitgliedern und mit Einbezug der lokalen Bevölkerung abgearbeitet wurden.
Durch den leidenschaftlichen Einsatz konnten Teile des Wanderwegs erneuert und schwierige Wegpassagen durch das Errichten von Steinstufen sowie das Einziehen von Seilen abgesichert werden. Darüber hinaus wurde der Auf- und Abstieg durch die Beseitigung von herabgestürzten Flaumeichenstämmen massiv erleichtert und diese wurden wo nötig für die Wegabgrenzung wiederverwendet. Durch die geschickte Integration dieses Totholzes konnten gleichzeitig wichtige Lebensräume für verschiedene Insektenarten und Reptilien geschaffen werden.
Zusätzlich zu den bereits genannten Maßnahmen wurde entlang der gesamten Strecke eine einheitliche und gut sichtbare Holzbeschilderung angebracht, die in Verbindung mit Steinhaufen zukünftig eine klare Wegführung gewährleistet und das Abweichen vom richtigen Pfad verhindert. Als weitere Vorsorgemaßnahme wurde in begrenztem Umfang die Vegetation in unmittelbarer Nähe des Wanderweges entfernt, um zum einen die Wanderer vor den Dornen des Gestrüpps zu schützen und zum anderen das Risiko von Zeckenbissen zu verringern.
Während der Projektdurchführung wurde auch ein besonderes Augenmerk auf soziale Aspekte gelegt. In diesem Rahmen fertigten die Jugendlichen eine Bank sowie einen Tisch an. Diese Rastmöglichkeit ermöglicht es erschöpften Wanderern, sich von den Alltagsstrapazen zu erholen und neue Kräfte zu schöpfen, indem sie die Ruhe der Natur genießen und den wunderschönen Ausblick auf einen großen Teil des Unterlands erleben. Da Kurzaufenthalte oft mit dem Verzehr von Lebensmitteln bzw. dem Genuss von Getränken einhergehen wurde eigens ein Schild erstellt mit dem Wanderer sensibilisiert werden sollen ihre Abfälle mitzunehmen.
Durch dieses Leuchtturmprojekt wurde nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Pflege und Erhaltung unserer Natur geleistet, sondern es war auch eine einzigartige Möglichkeit das Umweltbewusstsein unserer Jugendlichen aktiv zu fördern. In einer Zeit, in der Umwelt- und Naturschutz immer wichtiger werden, konnte die jüngere Generation durch dieses Projekt zeigen dass sie Verantwortung für ihre Umgebung übernehmen kann und will. Darüber hinaus schafften die verschiedenen Arbeiten bei allen Beteiligten ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln.
Besonders auffällig war das während der Projektdurchführung der Gemeinschaftssinn unter den Jugendlichen verstärkt wurde. Durch das interaktive, smartphonefreie Arbeiten und den Austausch untereinander erfuhren die Jugendlichen, wie wichtig es ist, als Team für eine gemeinsame Sache einzutreten und das jeder Einzelne durch sein/ihr Engagement die Welt ein bisschen besser machen kann. Dieser gemeinsam geschaffene Weg bringt uns ein kleines Stück näher hin zu sozialer, ökologischer sowie ökonomischer Nachhaltigkeit.
Ziel des Projekts: Die übergeordneten Ziele des Projekts sind die Aufwertung des Wanderweges für die Gesellschaft und die Sensibilisierung von Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahre in Bezug auf den Umweltschutz. Durch die praktischen Erfahrungen soll der Teamgeist sowie das Verantwortungsgefühl bei den Erwachsenen von morgen gestärkt werden. Durch ihren unermüdlichen Einsatz soll dieses Projekt ALLEN zeigen das viele kleine Hände mit Freude großartiges bewirken können!
Projektzeitraum: November 2024 bis Juni 2025
Bereits umgesetzte Maßnahmen: Ideensammlung durch aktive Partizipation der lokalen Bevölkerung; den Wanderweg von Laub, Gestrüpp, Gräsern sowie Baumstämmen befreit; Weg einheitlich beschildert; Abgrenzungen durch natürliche Materialien errichtet; Stufen erstellt und gefährliche Abschnitte mit Seilen abgesichert; Bank und Tisch sowie ein Schild mit der Bitte für die Müllmitnahme angefertigt.

