Rückvergütung von Transaktionsspesen für Kleinbetragszahlungen am POS

Die Akzeptanz und Nutzung elektronischer Zahlungsmittel wie Bankkarten, Wallets auf Mobilgeräten oder Smartwatches hat aufgrund ihrer Bequemlichkeit stark zugenommen. Allerdings stoßen bargeldlose Zahlungen nicht immer auf Zustimmung, da am Point of Sale (POS) Transaktionsgebühren, auch als „Merchant Fees“ bekannt, anfallen.

Dies ist vor allem bei kleinen Unternehmen und für geringe Beträge ein gewichtiges Thema. Raiffeisen setzt durch Rückvergütungen ab 2024 ein starkes Zeichen für seine Kunden. Bereits im Juli 2023 wurde ein Abkommen zwischen der nationalen Bankenvereinigung ABI, dem Verband der Zahlungsdienstleister und den italienischen Wirtschaftsverbänden unterzeichnet. Ziel dieses Abkommens ist die Senkung der Gebühren für Kleinbetragszahlungen am POS, insbesondere für Transaktionen bis 10 Euro. Dieses Angebot sollte vor allem kleinen Unternehmen mit einem Betriebsumsatz von weniger als 400.000 Euro zugutekommen.

Die Südtiroler Raiffeisenkassen gehen nun einen Schritt weiter: Ab 1. Januar 2024 erstatten sie allen Firmenkund*innen, welche ein POS-Terminal von Raiffeisen besitzen, die Transaktionsspesen für POS-Zahlungen bis einschließlich 10 Euro nach jedem Trimester zurück. Es gibt keine Einschränkung auf den Betriebsumsatz. Diese Aktion gilt für einen Zeitraum von 12 Monaten. Simon Ladurner, Vizedirektor der Raiffeisen Landesbank Südtirol, erklärt: „Mit dieser Aktion setzt Raiffeisen ein starkes Zeichen zur Förderung der elektronischen Zahlungen.“

Unternehmen profitieren in vielerlei Hinsicht von elektronischen Zahlungen: Sie ermöglichen eine bequeme Zahlungsabwicklung ohne Bargeldhandling, minimieren das Risiko von Falschgeld und verringern die Kosten für Einlagen.

Weitere Informationen dazu erhältst du in deiner Raiffeisenkasse.

Alle Themen in der Übersicht