Zum Herunterladen

Manfred Eccli schafft die Skulptur „Blue Sky“ für den Eingangsbereich der Landesbank Südtirol

Der Kalterer Künstler und Architekt Manfred Eccli erhielt vom Kunstbeirat den Förderpreis 2017 der Raiffeisen Landesbank Südtirol verliehen. Mit der Vergabe dieses Preises ist die Schaffung eines Auftragswerks für die Bank verbunden. Eccli kreirte hierfür die Arbeit „Blue Sky“ für den Eingangsbereich der Bank. Die große trichterförmige Skulptur wurde am Samstag fertiggestellt.

Zum fünften Mal wurde im Jahr 2017 einem jungen Künstler im Rahmen der Verleihung des Förderpreises der Kunstsammlung der Raiffeisen Landesbank Südtirol die Möglichkeit zur Ausführung eines Auftragswerks gegeben. „Ziel ist es, zeitgenössische Kunst zu fördern und jungen Talenten mit Potential eine Plattform für die Präsentation ihrer Arbeiten zu geben“, erklärt Lisa Trockner, Kunstbeirätin der Raiffeisen Kunstsammlung.

An Manfred Eccli, den Förderpreisträger 2017, ging der Auftrag zur Gestaltung eines großen Projektes für den privaten Außenraum der Raiffeisen Landesbank Südtirol. „Der Eingangsbereich der Bank erhält mit „Blue Sky“ ein hochwertiges zeitgenössisches Kunstwerk und einen besonderen Blickfang“, sagt Präsident Michael Grüner anlässlich der offiziellen Präsentation des Kunstwerks.

„Blue Sky“ ist eine ca. 3,8 Meter hohe Skulptur. Sie besteht aus gold- und silberfarbenen Spiegelelementen, die trichterförmig angeordnet sind. Sie fangen den Himmel ein und machen ihn beim Blick in die umgekehrte Pyramide sichtbar. Die Arbeit, die sich in die Serie interaktiver Objekte des Kollektives „Moradavaga“ einfügt, steht in Korrespondenz mit weiteren internationalen Arbeiten im Außenbereich, zum Beispiel in Portugal.

„Die Spiegelelemente werden durch die Intensität des Windes bewegt oder lassen sich durch Menschenhand aufklappen und ermöglichen somit immer neue Licht- und Sichtspiele zu unterschiedlichen Tageszeiten. Die Installation ist als eine interaktive Windskulptur zu verstehen, welche den Menschen im Bezug zur Natur, urbanen Kontext und sich selbst stellen soll“, so Manfred Eccli.

Manfred Eccli wurde 1981 in Bozen geboren. Seit August 2016 lebt und arbeitet er in Kaltern. Vorher war er mehrere Jahre in Berlin und in Portugal tätig.

Seit 2006 arbeitet Eccli im Rahmen des Kollektivs „Moradavaga“ (protugiesisch für „vage Adresse“) mit dem portugiesischen Architekt Pedro Cavaco Leitào zusammen. Mit Sitz in Kaltern und Porto (Portugal) beschäftigt sich Moradavaga mit den Themen Leerstand, verlassene Gebäude und der Aktivierung des öffentlichen Raums durch die Entwicklung performativer Objekte.

Moradavaga’s vielseitige Arbeiten haben im Laufe der Jahre internationale Anerkennung gewonnen. Unter anderem durch seine Teilnahme an Veranstaltungen, die von namhaften Institutionen und Organisationen gefördert wurden, wie zum Beispiel die Bienal de Arte Contemporànea de Maia 2017 (Kunstbiennale, Maia, Portugal, 2017).

Das Werk ist im Eingangsbereich der Raiffeisen Landesbank Südtirol zu sehen. Mehr zu Manfred Eccli unter www.manfredeccli.com und www.moradavaga.com