Raiffeisenkasse Lana mit gutem Geschäftsergebnis

 

Geschäftsergebnis 2018: Positiver Trend bestätigt, angemessene Eigenkapitalrendite

Das geplante Volumen wurde sowohl bei den Ausleihungen als auch bei den Einlagen erreicht. Der Anteil der notleidenden Kredite konnte maßgeblich zurückgefahren werden. Zudem wurde der Deckungsgrad für die verbleibenden Kreditpositionen erhöht. Die Liquiditätsausstattung ist angemessen. Die Sachanlagenintensität konnte reduziert werden. Der Finanzmarkt reagierte auf die politische Unsicherheit und dies wirkte sich negativ auf unser Wertpapier-Eigenportfolio aus.

Trotz anhaltender Niedrigzinsphase und der Turbulenzen auf dem Finanzmarkt konnte die Raika Lana dank des niedrigeren Wertberichtigungsbedarfs das Nettoergebnis aus der Finanztätigkeit steigern. Die Betriebskosten blieben dank der stringenten Umsetzung des Masterplans nahezu unverändert. Die Rendite im Wertpapier-Eigenportfolio konnte dank des höheren Volumens gesteigert werden, wobei die Durchschnittverzinsung aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase unter dem Planwert geblieben ist.

Die Raika Lana hat somit den positiven Trend bestätigt, mit einem Ergebnis von ca. 4,6 Mio. Euro war man in der Lage eine Eigenkapitalrendite zu erzielen, welche für eine Genossenschaftsbank unserer Größenordnung heutzutage angemessen ist. Zudem ist man in der Lage weitere Rücklagen zu bilden und damit das Eigenkapital weiter zu stärken.

Unser Dank gilt den Mitgliedern und Kunden, welche der Raika Lana ihr Vertrauen schenken, indem sie auf die professionellen Bank- und Versicherungsdienstleistungen der lokalen Genossenschaftsbank zurückgreifen.

 

Strategie 2024: Persönlich und nah = moderne Genossenschaftsbank

Wir sind nah und bevorzugen den persönlichen Kontakt. Mit dem Strategieprozess "Strategie 2024" wollen wir uns weiterentwickeln. Dafür sind viele kleine und größere Schritte notwendig:

Mit der Integration des Versicherungszentrums haben wir im vergangenen Jahr das größte Finanzzentrum im Burggrafenamt geschaffen. Mit dem Hauptsitz 3.0 wollen wir nun das beste Finanzzentrum werden. Mit dem Filialnetz 2.0 nehmen wir uns mehr Zeit für unsere Kunden und begleiten sie in der digitalen Welt. Wir wollen unsere Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich weiterentwickeln und unser Betriebsmodell radikal vereinfachen. Deshalb soll das Betriebsmodell 2.0 einfacher und digitaler werden.

Um die Widerstandsfähigkeit unser Raiffeisenkasse zu erhöhen, muss das Eigenkapital kontinuierlich aufgebaut werden. Wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase und der schwachen Inflation gehen wir davon aus, dass der Zinsüberschuss das heutige Niveau auf geraume Zeit nicht übertreffen wird. Zudem stagniert der Deckungsbeitrag im Bereich der Zahlungsdienstleistungen in Folge der steigenden EDV-Kosten und dem Markteintritt von Drittanbietern (z.B. Fintechs). Deshalb vertrauen wir auf unsere Kompetenz im Bereich der Wohnbau- und Vorsorgeberatung, sowie der Wertpapierdienstleistungen und der Versicherungsvermittlung. Wir verstehen uns als moderne Vorsorgebank mit genossenschaftlicher Ausrichtung. Wir wollen unseren Mitgliedern und Kunden weiterhin eine breite Palette an Bank- und Versicherungsdienstleistungen bieten.

Wir wollen den Generationswechsel begleiten, indem wir junge Talente ausbilden und auf die zunehmende Komplexität des Bankgeschäfts vorbereiten. 

 

Der Obmann                                                                                                            Der Direktor
Dr. Harald Werth                                                                                                      Dr. Florian Kaserer