Ausstellung: Hide & Seek

Nora Gutwenger

Vernissage am 19.03.2026 um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.03.-08.04.2026

Öffnungszeiten Raiffeisen Galerie:
Mo, Di, Mi,: 08.00 Uhr - 12.30 Uhr / 14.30 Uhr - 16.30 Uhr
Do: 08.00 Uhr - 12.30 Uhr / 17.00 Uhr - 18.30 Uhr
Fr: 08.00 Uhr - 12.30 Uhr

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Äste, Gipsbandagen, Acrylbarbe
Lärchen-und Fichtennadeln


Nora Gutwenger ist Künstlerin, im Feld der Kunst- und Kulturvermittlung tätig und bedient sich in ihren Arbeiten verschiedenster Produktionsmittel, Medien und Objekte. Als vielseitige Kunstschaffende hat sie in ihrer Zeit in Wien ihr Portfolio mit einer Bandbreite ortsbezogener Kunstwerke bereichert. Die Künstlerin selbst verortet ihre Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Partizipation, Performance und Installation, wobei der Ort immer an erster Stelle stehe. In der Entwicklung ihrer künstlerischen Identität war das Diplomstudium der Ortsbezogenen Kunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien grundlegend. In ihren Arbeiten verwendet sie Orte, deren Geschichte und Kontext als Arbeitsmaterial und Aktionsfeld – als Ausgangspunkt, der stets im dialogischen Rückbezug zwischen Kontext und Kunstwerk mitschwingt. Vor zwei Jahren ist die Künstlerin nach 15 Jahren Leben im Ausland mit ihrer Familie zurück in ihre Südtiroler Heimat, dem Pustertal gezogen. „Hide & Seek„ ist die zweite Arbeit, die sie seitdem realisiert hat. Wie auch in der vorausgegangenen Arbeit „Wald, wo bist du?”, die 2025 in der Stadt Galerie in Brixen zu sehen war, besinnt sich die Künstlerin in der neuen Arbeit auf den Ursprung ihrer Inspiration: den Wald ihrer Kindheit Nora Gutwenger lenkt den Blick in „Hide & Seek„ auf ein Objekt, das für sie eine Art Lücke im Makrokosmos des Waldes aufmachte, welche sie in ihre Arbeit einsteigen ließ: die „Waldhäuschen“ die von Kindern aus Ästen, Wurzeln, Moos und anderem Gefundenem im Wald gebaut werden. Bei ihren Beobachtungen im Wald erkannte sie diese Häuschen als zeitlose Momente, in denen sich Materialien, Atmosphären und Emotionen verdichten – Wie Leerräume im Alltag, die wie ein Zauber oder Traum wirken und uns unsere Beziehung zu der Welt, in der wir leben, neu entdecken lassen. In der Installation im Ausstellungsraum zeigen sich die Objekte losgelöst vom Ursprungsort, dem Wald, wobei Form und Farbe noch daran erinnern lassen. Sie sind sozusagen losgezogen - dabei teilweise schwankend und unsicher aber auch selbstbewusst, ja fast tanzend. Dabei bilden sie eine dynamische Synthese aus Zerbrechlichkeit und Widerstandsfähigkeit. Sie stehen miteinander in Beziehung, suchen aber auch Kontakt zum Publikum. Die Objekte stehen zwischen vergangenen Ruinen und moderne Artefakten, die versuchen uns in ihre Welt der immerwährenden Transformation eintreten zu lassen.

 

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