Dringende Maßnahmen zum Schutz der unter Quarantäne gestellten Mitarbeiter

Art. 26

Die unter Quarantäne gestellten Mitarbeiter sind für die Dauer der Abwesenheit aus Krankheitsgründen freigestellt. Die Abwesenheit ist einer Krankheit gleichgestellt, allerdings werden die Zeiten nicht für die gesetzlich bzw. kollektivvertraglich geregelte Arbeitsplatzerhaltung mit Lohnfortzahlung (periodo di comporto) herangezogen.

Für schwer beeinträchtige Mitarbeiter im Sinne des Art. 3, Abs. 3, Gesetz 104/1992 bzw. Mitarbeiter, die nachweislich immunschwach oder aufgrund einer onkologischen Pathologie oder einer lebensrettenden Therapie einer Risikogruppe angehören, wird die von der Sanitätseinheit angeordnete Abwesenheit einem Krankenhausaufenthalt gleichgestellt.
Für einen positiv getesteten Mitarbeit stellt der behandelnde Arzt einen telematischen Krankenschein aus.

Der Arbeitgeber kann beim Versicherungsinstitut N.I.S.F. einen Antrag um Rückerstattung der eventuell von ihm entrichteten Lohnergänzungen stellen.