Andere Initiativen

Schließlich sieht das Dekret Maßnahmen vor, die an verschiedensten Hebeln ansetzen, um die Unternehmen bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen

Unterstützung der KMU durch Initiativen der Handelskammern (Art. 125)

Zur Unterstützung der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU), welche sich aufgrund der Auswirkungen infolge der Ausbreitung der COVID-19-Epidemie in finanziellen Schwierigkeiten befinden, können Unioncamere und die Handelskammern mittels Abkommen mit den zentralen Garantiefonds, mit anderen Garantieeinrichtungen sowie mit den Akteuren des Kredit- und Finanzsystems eine Erleichterung zum Zugang zu Krediten für die KMU schaffen. Genauso können sie auch Initiativen wie social lending und crowdfunding unterstützen.

Sollten solche Initiativen der Handelskammer angeboten werden, welche Unterstützungen für unsere Mitglieder mit sich bringen, werden wir Sie darüber informieren.

 

Spenden zur Bekämpfung des epidemiologischen Notstandes infolge des Coronavirus (Art. 99)

Aufgrund der großen Solidaritätsbekundungen ist die Abteilung des Zivilschutzes dazu ermächtigt eines oder mehrerer Bankkonten einzurichten. Ausschließlicher Zweck dieser Konten darf die Sammlung und Nutzung der gespendeten Summe zur Bekämpfung des epidemiologischen Notstandes sein. Auf die Kontokorrente und die dort befindlichen Ressourcen findet Art. 27, Absatz 7 und 8 des Gesetzesdekrets Nr. 1 vom 2. Jänner 2018 Anwendung (unterliegen nicht der Zwangsvollstreckung).