1. Platz: Das tägliche Ei…

Projektträger: ARCHIMEDE – A.I.A.S. Sektion Leifers

Projektbeschreibung: Das Projekt entstand gemäß der Richtlinien und Ziele der Gründungsmitglieder des Verbandes ARCHIMEDE – A.I.A.S. Sektion Leifers, deren Zweck und Sinn ist, die Beschäftigung der Freizeit aber auch die Forderung der Selbstständigkeit von Menschen mit Beeinträchtigung beider Sprachgruppen zu fördern.  

Das Projekt besteht aus dem Bau und Betreuung eines Hühnerstalls mit dazugehörigem Auslauf  sowie einem Gemüsegarten. Die Personen mit Behinderung werden täglich, mit Unterstützung freiwilliger Betreuer, im Hühnerstall arbeiten, d.h. das Wohlbefinden der Hühner kontrollieren, alles reinigen, Futter streuen, Wasser nachfüllen und natürlich die Eier einsammeln und korrekt einpacken. Um die Initiative zu unterstützen, werden die Eier einmal in der Woche, gegen einer freiwilligen Spende verteilt. Gemüsegarten: Die Betreuten des Verbandes, immer mit Unterstützung freiwilliger Helfer, werden sich mit den verschiedenen Gemüsesorten befassen. Zuerst wird fleißig gesät (Tomaten, Zucchini, Auberginen u.a..) um dann rechtzeitig die einzelnen Pflänzchen ins Gartenbeet umzusetzen. Im Sommer wird dann das Gemüse geerntet und im Spätherbst nach der Ernte des „Radicchio Trevigiano“ wird die Erde wiederum mit Kompost (gesammelter Hühnermist und Gemüseabfalle) angereichert und für den Frühjahr vorbereitet.                                                                                

Ziel des Projekts: Den Menschen mit Beeinträchtigung Würde und Genugtun durch einfache und überschaubare Aufträge zu vermitteln, indem sie die Produkte ihrer Arbeit herzeigen können und dabei auch mit ein bisschen Taschengeld belohnt werden. Außerdem sind die o.a. Aktivitäten unter sich verbunden (Kreislaufwirtschaft: Hühnerstall?Kompost?Garten).


2. Platz: Alpenländisches Zeichen der Volksfrömmigkeit – ein (neues) Dorfbild für eine jahrhundertealte Talschaft

Projektträger: Schützenkompanie Montan

Projektbeschreibung: Errichtung eines Kleinods in der Talschaft Glenertal/Montan mit einem Verweilplatz, Bildstöckl und Brunnen als Zeichen der Dankbarkeit und für den Zusammenhalt, die Gemeinschaft. Das Glenertal ist ein uraltes, kleines Siedlungsgebiet zwischen dem Ortskern von Montan und der Fraktion Glen im Unterland. Die Zone befindet sich am Fuße des Naturparks Trudner Horn. Sie ist eingebettet in eine herrliche Reblandschaft und die schöne Naherholungszone, der Radwege entlang der alten Fleimstalbahn, die als Nachschub- und Versorgungslinie im Ersten Weltkrieg im Lagorai diente, läuft daran vorbei.

Vor Jahrzehnten entstand unter einigen Bewohnern ein großer Wunsch: Ein Kleinod sollte geschaffen werden. Man möchte ein Zeichen des Dankes setzen, aber damit auch den Zusammenhalt in der Talschaft fördern und für den Schutz der hier lebenden Familien vor Unheil, Gefahren und Katastrophen bitten. Das Glenertal ist einem schnellen Durchzugsverkehr aus und in das Nachbardorf Truden ausgesetzt und es befindet sich inmitten einer Gefahrenzone (Wasser UND Steinschlag).

Letztes Jahr nahmen sich einige engagierte, junge Schützen unserer Kompanie und Freunde ein Herz und gründeten eine Arbeitsgruppe, um die Idee zu konkretisieren. Nachdem ein Projektplan aufgesetzt wurde und alle 19 (!) Glenertaler Familien für das Vorhaben gewonnen werden konnten, startete die Projektierung.

Neben dem Bildstöckl sollen ein Brunnen und ein kleiner Verweilplatz mit Tisch und Bank entstehen. Dafür muss auch der bestehende Platz erweitert und gestaltet werden. Ein Bauer hat dafür kostenlos sein Grundstück zur Verfügung gestellt und eine Montaner Dorfbewohnerin hat uns einen alten Öldruck des Hl. Aloisius geschenkt.

Viele fleißige Hände und Engagement werden jedoch noch gebraucht sein. Die Bürokratie und die Baukosten lasten schwer. Und hier freuen sich die Schützen auf jede Unterstützung und schauen schon gemeinsam mit den Glenertaler Familien, ob jung oder alt, aufgeregt, dem neuen – endlich ihrem eigenen -  Platz am beliebten Zugang zur Bahnterrasse entgegen.                                                                                  

Ziel des Projekts: Verwirklichung eines Ortes der Begegnung, eines Zentrums für eine gesamte, jahrhundertealte Talschaft, die mitten in einer Gefahrenzone lebt (Steinschlag, Wasser und Durchzugsverkehr) und um Gemeinschaft und Zusammenhalt bemüht ist sowie Dankbarkeit zeigen möchte.


3. Platz: Garten der Begegnung Auer

Projektträger: Jugend Cultura Unterland

Projektbeschreibung: Der Garten der Begegnung ist ein Projekt, das vor einigen Jahren in Auer begann. Bisher wurden bereits die Errichtung und Gestaltung des Gartens gemacht und es wurde eine erste Zusammenarbeit mit Privaten und öffentlichen Organisationen gestartet.

Der Garten der Begegnung soll ein Ort sein, an dem sowohl Schulen, Pflegeheime, Menschen mit Beeinträchtigung und auch Privatpersonen einen Ort haben, an dem sie selbst die Natur mitgestalten und erleben können.

Das oberste Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass sich Menschen verschiedener Generationen, mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Hintergründen und ethnischer Herkunft treffen können, sich kennenlernen und gemeinsame Räume und Erfahrungen teilen können, um die Mauern der Vorurteile abzubauen.

Unser weiteres Projekt ist es nun, diesen Raum, diesen Garten der Begegnung, mit kulturellen Veranstaltungen zu füllen, um die Aktivitäten und die besonderen Begegnungen des Gartens nicht nur für die wahren Nutzer, sondern auch für die gesamte Bevölkerung des Unterlands bekannt zu machen.                                                                                                          

Um dies zu erreichen, ist es jedoch notwendig, die Struktur mit neuen Geräten, angemesseneren Räumen und Empfangseinrichtungen auszustatten, welche das geplante Programm unterstützen können.

Hier eine Vorschau des Event-Programmes der nächsten Monate:

MAI

  • Projekt: Die Tradition des Maibaums
  • Floristik Workshop: Blumenstrauß binden zum Muttertag
  • Aperitivo & Live Concert with Fabian Heidegger
  • Bienentag: Vortrag mit Verkostung
  • Event: Cucina Ethnica 
  • Gesprächsreihe zum Thema "Sexuelle Bildung" 

JUNI

  • Jamsession
  • Vogelhütten-Workshop
  • Kirschenernte und Verarbeitung
  • Ethicalfood presentazione e degustazione
  • Kräuternamen Steckerlen basteln mit Kids

JULI

  • Evento formativo viaggio Campi della Legalità Corleone
  • Gartenberatung Sabine Parteli
  • Regenwurmkasten bauen
  • Upcycling für Garteneinrichtung

AUGUST

  • Fahrradkino/Freilichtkino
  • Etiketten gestalten für Einweckgläser
  • Workshop Strohhut flechten
  • Jamsession
  • Töpfer Day und Ausstellung

Ziel des Projekts: Ausweitung des Angebots des Gartens der Begegnung auf das ganze Unterland - durch die Schaffung eines Kreislaufs von kulturellen Veranstaltungen, die darauf abzielen, Barrieren zu überwinden.