Das Wachstum zwischen Notwendigkeit und Unmöglichkeit

Umtrunk zum Jahreswechsel mit Dr. Weißensteiner

„Wachstum zwischen Notwendigkeit und Unmöglichkeit“ – unter diesem Motto stand am 12. Januar im Theater von St. Jakob der traditionelle Umtrunk zum Jahreswechsel der Mitglieder der Raiffeisenkasse Unterland. 

„Es gibt viele Arten des Wachstums, etwa biologisches Wachstum, Wachstum an Wissen und an Fähigkeiten. Im Mittelpunkt meiner Ausführungen steht aber das Wirtschaftswachstum, was Zunahme der Leistung, der Investitionen und des Konsums bedeutet. Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte des Wachstums“, so eröffnete Dr. Robert Weißensteiner, von 1985 bis 2015 Chefredakteur der Südtiroler Wirtschaftszeitung und Autor der Bücher "Die Ammon-Entführung" und "Die Wierer Story", den Abend.

Nach unzähligen Wachstumsbeispielen der letzten Jahrzehnte, aus verschiedensten Branchen und aus den unterschiedlichsten Gebieten wurde eines klar: Ein unmittelbarer Ausstieg aus der Wachstumsspirale ist aktuell nicht möglich.
Wohl zeigen sich aber erste Ansätze, die ein Wachstum versprechen, das nicht zwangsläufig mehr Ressourcen verbraucht. „Wenn die Menschheit unter Druck steht, ist sie zu kreativen Lösungen fähig. Manche Probleme, die heute unlösbar scheinen, lösen sich morgen vielleicht ganz von alleine“ so Weißensteiner in seinem Schlussplädoyer. Im Rahmen seiner Ausführungen spannte der Referent den Bogen über die Weltwirtschaft zur Südtiroler Wirtschaft bis hin zu den Südtiroler Raiffeisenkassen, deren Geschichte und Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten ebenfalls von permanentem Wachstum gekennzeichnet war.

Unterstützung von „Südtirol hilft“

Im Rahmen des Abends überreichte Obmann Robert Zampieri eine Spende für wohltätige Zwecke. Heuer ging die Spende an „Südtirol hilft“. Frau Menghin, Vorstandsmitglied der Hilfsorganisation, nahm den Spendenscheck entgegen und bedankte sich für die Unterstützung, die den Menschen in akuten Notlagen zugutekommen wird. 

Der traditionelle Jahresumtrunk endete mit einem Buffet, wo sich die 200 Mitglieder, Mitarbeiter und Mandatare noch ausgiebig austauschten.

Impressionen