Sicherheit im Internet

Sicheres Online Banking liegt in Ihrer Hand!

Denken Sie an den Straßenverkehr: Es genügt nicht, nur ein sicheres Auto zu fahren. Erst eine achtsame Fahrweise, die Kenntnis von möglichen Risiken und das Befolgen von Verkehrsregeln ermöglichen eine gefahrlose Fahrt. Das gilt auch für das Internet!

Nur durch das Zusammenspiel von sicherer Raiffeisen-Technik, einem angemessenen Risikobewusstsein und verantwortungsbewusstem Verhalten von Seiten der Nutzer, kann optimale Sicherheit gewährleistet werden.

Bankgeschäfte können im Internet schnell, einfach und bequem durchgeführt werden. Ihre Raiffeisenkasse gewährleistet dazu die höchstmöglichen Sicherheitsstandards und ist stets darauf bedacht, Sie vor Internet-Betrügereien zu schützen.

Wie die Sicherheit Ihrer Daten bei Raiffeisen in Südtirol gehandhabt wird, erklärt Ihnen der Abteilungsleiter für IT-Sicherheit Dipl.Ing. Robert Hartner in diesem Video:

Raiffeisen Südtirol - Let's talk about: Sicherheit

 

Der richtige Schutz im Internet

Je neuer die Windows-Version, desto sicherer! Benutzen Sie Windows 10 oder 8, aber nicht Windows XP oder ältere Varianten, denn für diese werden keine Sicherheitslöcher mehr gestopft. Spielen Sie rasch die Aktualisierungen für Softwareprodukte, Browser und Betriebssystem ein. 

Die Installation eines Antivirenprogrammes ist unter Windows ein MUSS! Kostenlose Antivirenprogramme bieten einen guten Basisschutz, aber kommerzielle Varianten haben noch bessere Schutzfunktionen. Auch Besitzer von Smartphones und Tablets sollten an ein Antivirenprogramm denken. 

Gehen Sie sorgfältig mit Ihren Zugangsdaten um: Bewahren Sie Passwörter und Benutzernamen sicher auf. Ändern Sie alle Passwörter regelmäßig. Verwenden Sie unterschiedliche Zugangsdaten für verschiedene Anwendungen und Dienste.

Vorsicht beim Öffnen von E-Mail-Anhängen! Schadprogramme werden oft über Dateianhänge in E-Mails verbreitet. Im Zweifelsfall fragen Sie beim Absender nach, ob E-Mail oder Anhang tatsächlich von ihm stammt. Klicken Sie keine Links in Mails an, sondern nutzen Sie für wichtige Webadressen – wie die Ihrer Bank – die gespeicherten Lesezeichen (Bookmarks).

Vergewissern Sie sich vor dem Download von Programmen, ob die Quelle vertrauenswürdig ist. Gehen Sie direkt auf die Webseite des Herstellers, dies gilt besonders für Sicherheitssoftware wie Antivirenprogramme.

Seien Sie zurückhaltend mit der Weitergabe persönlicher Informationen. Online-Betrüger sprechen ihre Opfer individuell an und benutzen dazu auch Informationen aus sozialen Netzwerken. 

Wenn Sie Funkverbindungen (Wireless LAN, WiFi) nutzen, achten Sie auf eine Verschlüsselung Ihrer Kommunikation. Zuhause sollte jeglicher Datenverkehr mit dem Verschlüsselungsstandard WPA2 verschlüsselt sein. Bei Nutzung von öffentlichen Hotspots sollten Sie nur verschlüsselte Protokolle wie HTTPS oder IMAPS einsetzen.

Kommt es trotz aller Schutzmaßnahmen zu einer Infektion des PCs, können alle Daten verloren gehen. Erstellen Sie deshalb regelmäßig Sicherungskopien Ihrer Daten auf externen Festplatten oder einem anderen Computer.

Ein lokaler Webfilter warnt vor gefährlichen Seiten, auch wenn noch keine unmittelbare Gefahr besteht. Meiden Sie solche Seiten, da hier ein erhöhtes Risiko besteht. Außerdem ist ein Webfilter für Kinder- und Jugendschutz hilfreich.

Nutzen Sie getrennte Geräte für unterschiedliche Zwecke: Ein "Unterhaltungs-PC" für Spiele, Musik oder Softwaretests und ein streng geschütztes Gerät für ernsthafte Anwendungen wie Online Banking oder Verwaltungsaufgaben. Für alle Geräte gilt: Je sicherer ein System sein soll, desto weniger darf darauf installiert sein.