Operation Daywork 2022

Am 8. April hat der Aktionstag Operation Daywork stattgefunden. Auch wir haben uns daran beteiligt!

Fünf Oberschüler/innen durften für einen Tag unsere Mitarbeiter in ihren Tätigkeiten unterstützten und dafür Geld für ein Hilfsprojekt sammeln. Der diesjährige Gewinner des Menschenrechtspreises ist die Asociación Red Organizaciones de Mujeres Ixhiles – ASOREMI – ein Netzwerk von 9 Frauen-Menschenrechtsorganisationen, die in Guatemala tätig sind. Ziel der Organisation ist es, die Situation aller rechtlosen Frauen zu verbessern und die geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen.

Dank dieser Aktion konnten wir den Schülern und Schülerinnen einen Einblick in die Arbeitswelt bieten und gleichzeitig ein sehr wichtiges soziales Projekt unterstützten.

Sowohl für die Schüler/innen als auch für uns war die Initiative eine wertvolle Erfahrung und somit ein großer Erfolg!

Überzeugt euch selbst davon:

 

Das Dormizil - SOCIAL DAY 2022

NACHHALTIGKEIT IST MEHR ALS UMWELTSCHUTZ!

Der kalte Winter trifft die rund 130 obdachlosen Menschen in Bozen besonders hart. Dank dem neugegründeten Verein housing first bozen – EO haben 25 Personen ein warmes Bett und ein Frühstück im Nachquartier „Dormizil“.

Unser Kollege Christian Anderlan arbeitet engagiert im Vorstand dieses ehrenamtlichen Vereins mit, der auf die wertvolle Mithilfe von Freiwilligen und auf Spenden baut.

Begeistert vom Projekt und vom Herzblut der Verantwortlichen wollten auch wir einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung von Armut und Ungleichheit leisten und haben den heurigen Social Day in den Dienst des Nachtquartiers "Dormizil" gestellt.
In den ersten beiden Märzwochen habe 19 Kolleginnen und Kollegen soziales Engagement bewiesen und einen Nachtdienst oder einen Frühstücksdienst im Nachtquartier übernommen. Wir möchten an dieser Stelle hervorheben, dass einige unserer Kollegen schon den ganzen Winter über regelmäßig im "Dormizil" aushelfen.

Ein großes Dankeschön an alle Freiwilligen! 

Eindrücke aus dem "Dormizil"

Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen und die Raiffeisen Landesbank unterstützten die Spendenaktion. Unter anderem wurde Wohltätern, die anonym bleiben wollten, die Möglichkeit geboten, ihren Beitrag in das „dormizil-Spendenhäuschen“ einzuwerfen.

Die gesammelten Spenden wurden an den Verein „housing first bozen EO“, Betreiber des dormizils, übergeben. Durch die großzügigen Spenden konnte ein Teil der Betriebskosten abgedeckt werden. Von Herzen DANKE!

 Zur Abdeckung der restlichen Kosten und für den Umbau des Hauses werden weiterhin Spenden benötigt. Im Haus sollen über den Sommer Kleinwohnungen für Obdachlose errichtet werden.

Auch du kannst etwas tun

Solltest du Interesse an einer Spende haben, findest du hier das Spendenkonto:

Spendenkonto housing first bozen EO: IT 22 I 08081 11601 000301004930

Außerdem findest du bei uns im Schalterraum eigens eine Spendenbox dafür!

Weitere Informationen zur Initiative sowie zu den möglichen Spendenpaketen findest du auf der Website: dormizil - Nachtquartier für obdachlose Menschen - Dormitorio per persone senzatetto

Freiwillige kommen zu Wort

Elke Unterfrauner

Meine Erfahrungen als freiwillige Helferin im dormizil haben mich bereichert. Ich konnte somit Menschen, die im Leben nicht so viel Glück hatten wie ich, etwas schenken. 

Die Begegnungen waren für mich sehr aufregend und gleichzeitig auch berührend, da man mit Menschen in Kontakt kommt, die sehr stark von Armut geprägt sind. Deshalb ist es schön zu sehen, dass durch Spenden ein solch tolles und für die Gesellschaft wichtiges Projekt entstanden ist. 

«Ich engagierte mich im dormizil, weil gelebte Menschlichkeit keinen Grund braucht. Sie ist Voraussetzung für ein würdevolles Miteinander!»

Martin von Malfèr

"dormizil" ist nicht nur ein Projekt der Menschlichkeit. Es ist auch ein Spiegel verschiedener Schicksale. Menschen wie Du und ich, die zum Teil einer Arbeit nachgehen, aber auf ihrer Wohnungssuche zu oft abgewiesen wurden, die aufgrund von Schicksalschlägen das Ziel aus den Augen verloren haben, die sich oft dem Alkohol oder Drogen hingeben, und sich somit sehr oft ganz aufgegeben haben, Menschen, die oft Ausdruck einer anderen Kultur sind, mit denen sich aber sehr interessante Diskurse zu anderen Ländern führen lassen.

All dies ist das "dormizil" für mich. Ich würde jedem empfehlen, hier einmal mitzuhelfen, damit die Augen geöffnet werden über die Vielfalt menschlicher Schicksale. Die Demut über das eigene Glück folgt dann automatisch.

Greta Sophia Lampis

Es hat mich sehr gefreut, an dieser Initiative teilnehmen zu dürfen und ich bin besonders froh, dass die Bank solche Aktivitäten bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fördert. Der Verein wurde nicht nur durch Geldspenden unterstützt, sondern wir konnen uns auch aktiv engagieren. 
Neben der Unterstützung des dormizils in seiner täglichen Arbeit, nehme ich eine sehr wertvolle Erfahrung mit, die mich als Mensch bereichert hat. Die Möglichkeit mit den Gästen des dormzils in Kontakt zu kommen - auch wenn durch ein einfaches “ Guten Morgen und schönen Tag noch“-  hilft, die gefühlte Distanz zu den Menschen zu verringern, die oft am Rande der Gesellschaft leben, und sich bewusst zu werden, wie viele unterschiedliche Lebensgeschichten hinter jeder einzelnen Person stecken.