Ausstellungseröffnung in der Raiffeisenkasse Bruneck: „Forward to the roots II“

Simon Terzer

Am 2. September eröffnete der Brunecker Kulturverein „Das Fenster“ die erste Ausstellung des aus Margreid stammenden Fotografen Simon Terzer im Pustertal. Gezeigt werden 22 Fotografien, deren materia prima organisches Material ist.

Die Verwaltungsrätin Waltraud Ausserhofer durfte zahlreiche Besucher zur Ausstellung des Kulturvereines „Das Fenster“ begrüßen, der im vorigen Jahr auf seine traditionelle Ausstellung in der Raiffeisen Galerie verzichten musste. So zeigte sich dessen Präsident Walter Boaretto sehr erfreut darüber, dass es „jetzt endlich wieder losgeht“. „Kunst und Kultur sind ein wichtiger Lebensbereich von uns allen, der im Laufe der vergangenen Monate arg zu kurz gekommen ist“, so Boaretto. Brigitte Matthias vom Kunstforum Unterland führte in die Arbeiten des jungen Künstlers ein, der zurzeit in Berlin die Ostkreuzschule für Fotografie und Gestaltung absolviert. Zuvor besuchte er die Landesberufsschule für das Gastgewerbe Savoy in Meran, arbeitete beim Sternekoch Herbert Hintner und studierte an der Universität Bozen Philosophie, Ökonomie und Politikwissenschaften.

Terzers Arbeiten haben eine eigene Entstehungsgeschichte, macht er doch Kunst mit Lebensmitteln: Er kocht Karotten, rote Beete, Pastinaken und anderes Wurzelgemüse, püriert es und trägt die so gewonnenen Emulsionen in ihren unterschiedlichen Farben und Dichten auf eine Glasscheibe auf. Er beleuchtet die Scheibe von unten und fotografiert sie von oben mit seiner Digitalkamera. Das Ergebnis ist ein großflächiges Bild, das seine wahre Materialität nicht auf den ersten Blick verrät und die Phantasie des Betrachters herausfordert. „Terzer hat ein ausgesprochenes Gespür für Farbakkorde und Farbklänge und arbeitet wie ein Maler ohne Pinsel und Farbpalette“, sagte Brigitte Matthias.
Mit seinem Zyklus „Forward to the roots II“ stellt Terzer die Frage, ob es nicht besser sei, vorwärts zu gehen, um zu den Wurzeln zu gelangen. Mit dem Wurzelgemüse als Ausgangsmaterial haftet den Bildern ein Rest des Abstrakten an, in der ästhetischen Anmutung gehen diese jedoch in der von Terzer beabsichtigten konkreten Kunst auf.

Die Sonne geht auf! Dies war der erste Eindruck von Brunecks Bürgermeister Roland Griessmair, als er die Raiffeisen Galerie betrat. „Diese fröhlichen, hellen, stimmigen Bilder bewirken bei mir ein richtiges Durchatmen nach der langen Covid-Zeit“, sagte er in seiner Rede. Er bedankte sich beim Kulturverein „Das Fenster“ dafür, dass ein junger Südtiroler Künstler in Bruneck gezeigt wird, der noch dazu nach vielen Monaten der Kunstabstinenz so wohltuende Sinnenfreuden hervorruft.

 


Ausstellungseröffnung in der Raiffeisenkasse Bruneck: "Blumenwelt"

Werner Kammerer

Am 5. August eröffnete Werner Kammerer aus Pfalzen seine Fotoausstellung mit dem Titel „Blumenwelt“. Gezeigt werden bis 27. August 32 gerahmte Fotos von Blumen in Makroansicht.

Nach einer Zwangspause von einem knappen Jahr ist man in der Raiffeisenkasse Bruneck sehr froh darüber, die Galerie endlich wieder für Ausstellungen öffnen zu dürfen. Werner Kammerer, Jahrgang 1956 und Mitglied des Fotoclubs Bruneck, nutzt die Gelegenheit für seine erste Einzelausstellung und zeigt eine bunte Vielfalt von Blumenfotos. Allen Bildern gemein ist der schwarze Hintergrund. Der große Unterschied besteht im Motiv: von klassischen Rosen über Gerbera und Nelken bis hin zur südafrikanischen Protea und einer australischen Kängurupfote sind die verschiedensten Blumenarten abgebildet. „Dank der großen Auswahl im Geschäft „Grünes und Co.“ kann ich so viele unterschiedliche Blumen fotografieren“, bedankte sich der Aussteller bei der sozialgenossenschaftlichen Gärtnerei in St. Lorenzen.

Werner Kammerer erklärte die Technik seiner Fotografie, das sogenannten Focus stacking. Dabei stapelt er bis zu 30 Fotos übereinander, bei denen die Position des Motives und die Bildebene konstant bleiben, die Einstellung des Objektivs aber variiert. So erreicht er eine außergewöhnlich hohe Bildschärfe, die die Blumen fast wie gemalt erscheinen lässt.

Auf den klassischen Umtrunk wurde aufgrund der Corona-Sicherheitsbestimmungen verzichtet, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch: Es kam zu regen Diskussionen zwischen dem Aussteller und seinen Gästen.

Die Raiffeisenkasse Bruneck hat für das heurige Jahr drei weitere Ausstellungen im Programm: Am 16. September beginnt die Ausstellung des Kulturvereins „Das Fenster“, am 14. Oktober jene von Paula Prugger Gayatri und am 11. November eröffnet der Fotoclub Bruneck seine jährliche Gemeinschaftsausstellung.

 

Ausstellungseröffnung in der Raiffeisenkasse Bruneck: "Zeitspuren"

Alberta Pfeifhofer

Am 8. September um 19 Uhr eröffnete die Ehrenburgerin Alberta Pfeifhofer ihre Ausstellung mit dem Titel „Zeitspuren… auch in alten Fenstern“. Gezeigt werden bis zum 2. Oktober 32 Bilder, teils in alten Fensterrahmen eingefasst, die den Betrachter auf eine Zeitreise durch knapp 50 Schaffensjahre von Alberta Pfeifhofer mitnehmen.

Vizeobfrau Luise Eppacher freute sich darüber, dass nach einem halben Jahr nun endlich wieder eine Ausstellung eröffnet wird und übergab das Wort an den ehemaligen Vizegeschäftsführer der Raiffeisenkasse Bruneck, Josef Hainz, der über das Leben und Wirken der Ausstellerin erichtete. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Sängerinnen Brigitte Knapp und Heidi Clementi. Alberta Mair Pfeifhofer, Jahrgang 1939, Mutter von drei Kindern, arbeitete als Volksschullehrerin und entdeckte beim Gestalten von Schaubildern ihre Freude am Zeichnen. Nach ihrer Pensionierung 1974 begann sie intensiv zu malen und nahm an zahlreichen Fortbildungskursen teil. Sie begann mit der Aquarelltechnik und lernte später weitere Maltechniken an der Ferienakademie Bruneck. Der Kontakt mit PanArt war ein kreativer Wendepunkt in ihrer Arbeit und verlieh ihren Bildern von da an stärkere Lebendigkeit und Farbkraft. Ihre Werke sind teils abstrakt, zeigen aber auch Landschaften, Blumen, Tiere und bäuerliche Motive. 37 Einzel- und 58 Gemeinschaftsausstellungen in Südtirol, Norditalien, Österreich und Deutschland hat Alberta Pfeifhofer bestritten, 12 davon in der Raiffeisenkasse Bruneck. Oft unterstützte sie mit ihren Arbeiten einen guten Zweck. Auch die diesjährige Ausstellung verfolgt dieses Ziel: So können gerahmte Bilder in verschiedenen Größen erworben werden, wobei ein Teil des Erlöses an die Familie Stoll in Niederdorf geht: Neben mehreren Todesfällen im Laufe der letzten Jahre hat die Familie durch einen Brand Bauernhaus und Stall verloren. „Meine Leidenschaft ist noch nicht gestillt – wer weiß, was ich noch alles mit Pinsel, Farbe und Leinwand erleben darf“ steht im eigens für die Ausstellung gedruckten Katalog.

Wir wünschen Alberta Pfeifhofer weiterhin viel Gesundheit und Freude mit ihrem reativen Hobby.

 


"Plattner-Abend" in der Raiffeisen Galerie

Karl Plattner

Am 5. Dezember  2019 um 19 Uhr wurde in der Raiffeisen Galerie des 100. Geburtstages von Karl Plattner gedacht und die Ausstellung von der Kunstexpertin Eva Gratl erklärt.

Karl Plattner hätte im Februar 2019 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Landauf landab gab es deshalb im Laufe des Jahres viele Ausstellungen und Feiern zu seinen Ehren. So auch in der Brunecker Raiffeisen Galerie: Vom 25.10. bis 31.12. zeigte die  von Carl Kraus kuratierte Ausstellung vor allem Grafiken mit dem Leitmotiv „Mutter mit Kind“:

Beim „Plattner-Abend“ am 05.12.2019 erzählte Eva Gratl  vom Leben des Vinschgers und führte in die gezeigten Werke ein. Die Mutter war für Plattner eine geradezu mythische Figur, mit der er zeitlebens eine innige Beziehung hatte. Als sie stirbt, ist Plattner längt erwachsen – trotzdem stellt ihr Tod das dramatischste Ereignis seines Lebens dar, „so als hätte er sein ‚Schneckenhaus‘, sein Lebensfundament verloren“ (Patrizia Plattner). Vor diesem Hintergrund wird verständlich, welch hohen Stellenwert das Motiv „Mutter mit Kind“ in Plattners Schaffen einnimmt, aufgefächert in unterschiedlichste Kompositionen, aber fast immer mit der Mutter als Symbol von Schutz und Geborgenheit. Es ist Teil seiner existentiellen Bilderwelt, die konsequent auch auf die Schattenseiten des modernen Menschen verweist: auf seine innere Unruhe, seine „Heimatlosigkeit“ und Vereinsamung, Phänomene, an denen Plattner schließlich selbst zerbricht.

Anschließend lud Vizegeschäftsführer Georg Oberhollenzer die zahlreichen Besucher zu einem typischen Vingscher Buffet ein.
 

Ausstellungseröffnung "Das Fenster"

Magdalena Bolego

Am 3. Oktober um 19 Uhr eröffnete der Brunecker Kulturverein „Das Fenster“ seine Herbstausstellung mit neuen Werken der jungen Vinschger Künstlerin Magdalena Bolego.

Die 16 Bilder stammen aus der vor kurzem fertiggestellten Serie „Sprayworks“ und sind noch bis 23. Oktober zu den Banköffnungszeiten der Raiffeisenkasse Bruneck zu sehen. Walter Boaretto, der Präsident des Brunecker Kulturvereines „Das Fenster“, berichtete über den künstlerischen Lebensweg der 1987 in Schlanders geborenen Magdalena Bolego, die nach dem Malereistudiums in Berlin seit 2017 wieder in Südtirol lebt: Auf die Auseinandersetzung mit klassischen Sujets der Malerei wie Akt, Porträt, Landschaft und Interieur folgte die fotorealistische Malweise und dann die Zeichnung in verschiedenen Techniken wie Graphit, Tusche, Kohle und Kreide.

Ab 2015 schuf sie abstraktere Arbeiten und seit 2017 Installationen, Ready Mades, Objekte und Rauminterventionen. Im Laufe der letzten Monate kreierte Magdalena Bolego eigens für die Ausstellung in der Raiffeisen Galerie eine neue Serie, bei der sie sich mit den Themen Oberfläche, Transparenz, Tiefe, Bewegung und Licht auseinandersetzte. „Vieles in meiner Arbeit entsteht mittlerweile spontan“, sagte Bolego. Sie verzichtet auf Schablonen und überlässt häufig auch die Farbwahl dem Zufall. In ihrer Serie „Sprayworks“ ließ sie völlige kreative Freiheit zu und schuf mit der Spritzpistole stimmungshafte Bilder, die jegliches Formschema aufgeben. Brunecks Bürgermeister Roland Griessmair zeigte sich begeistert von den Bildern und beglückwünschte die Künstlerin zu ihren gelungenen Arbeiten. Er kündigte die baldige Entstehung eines weiteren „Kunstraumes“ in Bruneck an, in dem v.a. junge, noch nicht etablierte Künstler Raum für ihre Ausstellungen finden sollen.

 


Ausstellungseröffnung: Georg Loewit

Am 5. September um 19 Uhr eröffnete der Innsbrucker Künstler Georg Loewit seine Ausstellung „Protagonists“ in der Raiffeisen Galerie. 9 Skulpturen und 20 malerische Arbeiten sind noch bis 27. September zu den Banköffnungszeiten zu sehen.

Georg Loewit lebt und arbeitet in Innsbruck. In den 35 Jahren seines künstlerischen Schaffens waren seine Arbeiten, die in wichtigen Sammlungen vertreten sind, in mehr als 100 nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen. Im Rahmen der 58. Biennale von Venedig sind einige Arbeiten im Palazzo Bembo und in den Giardini Marinaressa ausgestellt. Weiters war er heuer im Sommer mit seinen Werken in der Galleria Margherita Serra in der Europäischen Kulturhauptstadt Matera vertreten.

In der Raiffeisen Galerie in Bruneck zeigt Georg Loewit skulpturale und malerische Arbeiten zum Thema „Protagonists“, in denen sich der Mensch - in seiner alltäglichen Umgebung - zum "ersten Handelnden" entwickelt. Als Dokumente menschlicher Interaktionen dienen Fotografien, die größtenteils auf Reisen entstehen, als Protokolle über die Veränderung des Individuums, das Teil der Masse geworden ist.

 

Ausstellungseröffnung Fotoclub Bruneck

Am 19. August um 19 Uhr eröffnete der Fotoclub Bruneck seine Jahresausstellung in der Raiffeisen Galerie. 37 Fotos zum Thema „Ecken & Kanten“ sind noch bis 30. August zu den Banköffnungszeiten zu sehen.
Seit 2004 ist der Fotoclub Bruneck mit seiner Jahresausstellung zu Gast in der Raiffeisen Galerie. Heuer sind es 16 Clubmitglieder, die in ihren Archiven nach passenden Fotos zum spannenden Thema „Ecken & Kanten“ gesucht haben. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche Ausstellung, die bunte Farben genauso wie Fotos in schwarz-weiß, klar erkennbare Motive ebenso wie Bilder mit Interpretationsspielraum zeigt.
Der Präsident des Fotoclubs Bruneck, Norbert Scantamburlo, führte in die Ausstellung ein und überließ die Fotos dann den Besuchern, auf dass jeder sich sein eigenes Bild zu den diversen Motiven machen könne.
Luise Eppacher, die Vizeobfrau der Raiffeisenkasse Bruneck, erinnerte an den Aufwand und die Mühe, die hinter so einer Ausstellung steckt und beglückwünschte die Mitglieder zu den gezeigten Fotos.
 


Ausstellungseröffnung: Guido Tavella

Am 9. Mai eröffnete Guido Tavella aus Wengen seine erste Ausstellung in der Raiffeisen Galerie. Sie beinhaltet die „Crème de la Crème“ von beinahe 65 Schaffensjahren und zeigt mit Landschaften, Jagdszenen, Portraits, Stillleben und abstrakten Bildern einen Querschnitt von Tavellas Arbeiten. Die Ausstellung kann noch bis 31. Mai während der Banköffnungszeiten besucht werden.

Guido Tavella, Urenkel des Grödner Bildhauers Franz Tavella (1844-1931), wurde 1941 in Wengen geboren und fing nach der Pflichtschule mit dem Malen an. Zuerst nur handwerklich, als Lehrling, später als Meister in seinem Betrieb. Die Meisterprüfung erlangte er in Wien nach einem dreijährigen Studiengang. Parallel zum Malerberuf erwachte in ihm allmählich eine künstlerische Ader. So nahm er an vielen Fortbildungskursen teil, besuchte dreimal die Sommerakademie in Bruneck und suchte den Kontakt mit zeitgenössischen Künstlern wie Siegfried Pörnbacher, Robert Scherer und v.a. Lois Irsara.

Tavellas Schwager Otto Moling berichtete über das Leben des Ausstellers, während seine Enkelin Noemi Call die Arbeiten von Guido Tavella erklärte: „Mit Aquarellfarben zu malen ist für meinen Opa ein Freiheitsakt – am liebsten geht er raus und malt genau vor der Neunerspitze“, erzählte sie. Zu seinen bevorzugten Motiven gehören Menschen, Tiere, Blumen und Stillleben. Dabei nutzt er verschiedene Techniken und Materialien, neben Aquarell- auch Öl- und Acrylfarben. Seit 2014 malt er auch abstrakte Lackbilder und verwendet dabei die alten Lacke aus seiner Malerwerkstatt.

Vier Posaunenspieler umrahmten die Ausstellungseröffnung, die mit den Grußworten der Vize-Obfrau der Raiffeisenkasse Bruneck, Luise Eppacher, abgeschlossen wurde.


Ausstellungseröffnung: „Art“ von Josef Irsara

Am 4. April eröffnete der Gadertaler Josef Irsara seine Ausstellung von 108 kleinformatigen Acrylbildern, die zwischen 2008 und 2018 entstanden sind. Sie sind auf Sperrholz gemalt und vielfach zu einer Bilderfolge zusammengefügt. Noch bis zum 26. April ist die Ausstellung „Art“ während der Banköffnungszeiten zu sehen.

Josef Irsara aus St. Leonhard in Abtei war Lehrperson und dann Direktor der Oberschulen in La Ila / Stern. Das Malen hatte für ihn schon immer große Bedeutung. So besuchte er viermal die internationale Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg, bildete sich vier Sommer in Urbino weiter und übte sich rund 20 Jahre bei den Abendkurses seines Cousins Lois Irsara in der Portraitmalerei. Seit 1984 ist er Mitglied des Südtiroler Künstlerbundes, zum zweiten Mal nach 2010 stellt er nun in der Raiffeisen Galerie aus.

Bilder sind für Josef Irsara Kommunikationsmittel: Eine Nachricht wird vom Sender zum Empfänger transportiert und bedient sich dabei verschiedener Farben, Linien, Flächen, Formen und Inhalte. „Wenn jemand ein Bild gut findet, dann ist die Nachricht angekommen“, so Irsara. Er vergleicht die Malerei gerne mit der Musik: So wie in der Musik Dur für hell und fröhlich und Moll für dunkel und traurig stehen, so gibt es auch in der Malerei warme und kalte Farben. Blau etwa steht am Ende einer Skala für Kälte und Ferne, während rot am anderen Ende liegt und Wärme, Energie und Nähe ausdrückt.

Ein Bild sei für ihn dann fertig, wenn er nichts mehr weglassen könne, erzählt Irsara. Er sucht ständig nach einem befriedigenden Ergebnis, nach Schönheit. Denn „der Mangel an Schönheit ist ein Grundübel der heutigen Gesellschaft“, sagt er. Er führe dazu, dass man über die Sterne am blauen Himmel nicht mehr staunen könne, auch zum „höher, schnell, besser, mehr“ wie im Tourismus und in der intensiven Landwirtschaft.

Eine ideale Kombination zur schönen Kunst der Malerei boten die musikalischen Einlagen von Nadia Prousch. Die Musikerin, gebürtig aus St. Martin in Thurn, begeisterte die Zuhörer mit Flötenstücken von J. S. Bach und schuf damit einen idealen Rahmen für die hochwertige Ausstellung.