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Sicherheit und Innovation im Zahlungsverkehr

Heute können wir bei der Kasse im Supermarkt oder im Online-Shop zwischen etlichen Zahlungsmöglichkeiten wählen. Banken, aber auch neue Anbieter von Finanzdienstleistungen, machen dies durch laufende Investitionen in die Entwicklung von neuen Zahlungsdiensten möglich. Bisher gab es hierzu besonders für neuartige Anbieter noch keine offizielle Regulierung. Dies hat die Europäische Union mit der neuen Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 geändert.

Die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 regelt den Zugriff von sogenannten „dritten Zahlungsdienstleistern“ (TPP - Third Party Provider) auf Bankkonten. Mit 1. Juni 2019 setzen auch die Südtiroler Raiffeisenkassen die Richtlinie um und bieten eine Schnittstelle für Zahlungsauslöse-, Kontoinformations- sowie Zahlungsdienstleister, die kartengebundene Zahlungsinstrumente ausgeben, an.

Ein Zugriff auf das Bankkonto ist dabei jedoch nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Bankkunden möglich. Zusätzlich steht dem Bankkunden im Raiffeisen Online Banking eine Übersicht über die von ihm ermächtigten „dritten Zahlungsdienstleister“ (TPP) zur Verfügung.

Schlussendlich unterstehen alle „dritten Zahlungsdienstleister“ (TPP) der Aufsicht und Kontrolle der Banca d’Italia bzw. der jeweiligen nationalen Aufsichtsbehörden in den anderen EU-Ländern. Nach erfolgter Kontrolle erhält der „dritte Zahlungsdienstleister“ (TPP) die Möglichkeit die Schnittstellen der Südtiroler Raiffeisenkassen zu nutzen. Alle technischen Informationen dazu stehen unter folgendem Link zur Verfügung oder kann die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG kontaktiert werden:

https://www.raiffeisen.it/raiffeisen-footer/psd2