Bankgeschäfte online: Ihr Beitrag für die Sicherheit im Online Banking
Das Raiffeisen Online Banking (ROB) arbeitet mit einem der sichersten Systemen, die es derzeit auf dem Markt gibt. Allerdings kann die Sicherheit nicht einseitig durch die Anwendung garantiert werden.
Denn der eigene PC ist schnell mit einem Computervirus infiziert: der Besuch einer dubiosen Webseite, der Klick auf einen unbekannten Mail-Anhang, oder das Starten von Software aus Tauschbörsen. Raffinierten Viren gelingt es, den Internetverkehr auf interessante Daten hin zu untersuchen, Verbindungen umzuleiten und dem Internetsurfer sogar falsche Webseiten oder Meldungen vorzuspielen. Die als Trojaner bezeichneten Computerviren können heimlich beliebige Passwörter einsammeln (z.B. für Mail-Postfach, Facebook, eBay), Kreditkarteninformationen notieren (z.B. bei Einkäufen im Internet), den PC als geheimen Speicherplatz für illegale Inhalte benutzen (z.B. für Raubkopien, gestohlene Daten, oder gar Kinderpornografie), Angriffe auf andere Systeme starten oder Spam in großem Stil versenden.
Der Inhaber des Internet-Anschlusses haftet
Aus diesen Gründen stellt ein PC, der mit einem Trojaner infiziert ist, nicht nur ein Problem für das Online-Banking dar. Der Inhaber eines Internetanschlusses haftet zudem für den Datenverkehr, und damit auch für die Dinge, die „sein“ Computer (bzw. der Hacker) macht. Das ist auch wichtig für Wohngemeinschaften oder Häuser, wo sich mehrere Benutzer einen Anschluss teilen. Fazit: Ein Virus darf erst gar nicht auf den Computer gelangen!
Und mein Raiffeisen Online Banking?
Der Online-Banking-Server ROB ist bestens geschützt. Daher gehen die Hacker den Weg des geringsten Widerstandes, und der führt zu den weniger geschützten Systemen, nämlich auf Ihren Computer. Dort ist die Chance am größten, Einmalkennwörter und weitere Informationen zu ergaunern, oder direkt von Ihrem PC aus, eine ungewünschte Operation abzuwickeln. Raiffeisen verwendet mit der Chipkarte und dem zugehörigen Lesegerät bereits ein sehr strenges Verfahren. Nur Sie können damit Einmalpasswörter generieren, die nach Gebrauch nicht wieder verwendet werden können. Das bedeutet, wer Ihnen zuschaut, hat eigentlich nichts davon, es sei denn, er schafft es, dass Ihre Eingabe den ROB-Server nicht erreicht. Dagegen können Sie vorbeugen:
- Generieren Sie nur ein Einmalkennwort (E-Code), schreiben Sie es auf und geben Sie es auf der Anmeldeseite ein. Falls Sie sich vertippen, wiederholen Sie die Eingabe des notierten E-Codes, aber generieren Sie kein neues.
- Sollten Sie ungewohnte Rückmeldungen wie neue Fenster oder Texte in anderen Sprachen erhalten, ist Vorsicht geboten. Wenden Sie sich bei Auffälligkeiten sofort an Ihre Raiffeisenkasse.
- Aktivieren Sie auch die Alarmierung durch SMS oder Mail. Alle Mails und die SMS für Auslandsüberweisungen sind kostenlos.

