So kommen Autofahrer sicher durch den Winter

Autofahren im Winter kann eine echte Herausforderung sein. Denn bei Eis und Schnee sind die Risiken im Straßenverkehr deutlich erhöht. Im Rahmen der Kfz-Haftpflichtversicherung bieten die Raiffeisenkassen Zusatzversicherungen an, mit denen Winterschäden am Auto versichert werden können.

Schneefall und spiegelglatte Straßen führen im Winter immer wieder zu Unfällen: Autofahrer kommen aufgrund von Glatteis von der Straße ab oder schlittern in die Leitplanken. Bei solchen Unfällen beschränkt sich der Blechschaden meistens auf das eigene Auto.
Schäden am eigenen Fahrzeug sind über die Kaskoversicherung abgedeckt. „Die Kaskoversicherung ist eine Zusatzversicherung und kann nicht, wie oft angenommen, anstelle der üblichen Autoversicherung abgeschlossen werden“, erklärt Ursula Aichner vom Raiffeisen Versicherungsdienst.

Versicherungspakete

Zusätzlich zur Kaskoversicherung gibt es noch weitere Zusatzversicherungen für das Auto, die im Winter sehr nützlich sein können, wie z.B. die Versicherung gegen Sturm- und Schneeschäden. Diese Zusatzversicherung wird in Kombination mit der Feuer- und Diebstahlversicherung für das Fahrzeug angeboten und fällt unter das Versicherungspaket „Absicherung von Elementarereignissen“. Sie greift, wenn z.B. bei einem Sturm ein entwurzelter Baum auf das Auto fällt oder ein Ast aufgrund einer zu großen Schneelast bricht und das darunter stehende Auto beschädigt. Zu diesem Versicherungspaket zählen neben Sturm- und Schneeschäden unter anderem auch die Absicherung von Gewitter, Hochwasser, Hagelschlag und Zusammenstoß mit Wild.
Sowohl für die Kaskoversicherung als auch für die Absicherung von Elementarereignissen errechnet sich die Prämie anhand des Fahrzeugwertes.