Katharina & Elisabeth Hitthaler
Am Donnerstag, 03. November 2011 um 18 Uhr fand in der Raiffeisen Galerie die Ausstellungseröffung der Geschwister Hitthaler statt.
Frau Katharina Hitthaler präsentierte verschiedene Arbeitetn aus Ton und Frau Elisabeth Hitthaler aus Textil. Die Ausstellung lief bis zum 28. November 2011.
Fotos der Vernissage:
Verena Unterpertinger
"Die Darstellung von Nacktheit ist für mich Ausdrucksform und
Leidenschaft zugleich. Nackheit bedeutet Freiheit, aber zugleich
auch Unsicherheit und Verletzlichkeit.
Diese Gratwanderung an Empfindungen und die Auseinandersetzung
mit dem Inneren begleiten meine Werke seit dem
Jahre 2009. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Darstellung
von Emotionen die durch reduzierte Farbenwahl unterstützt
werden."
Ernst Piffrader
Am Donnerstag, 04. August 2011 fand die Ausstellungseröffnung von Ernst Piffrader aus Mühlwald unter dem Motto: "Die Sprache meiner Bilder" statt.
Die Ausstellung lief bis zum 29. August 2011 und konnte während der Öffnungszeiten in der Raiffeisen Galerie besucht werden. Hier einige Fotos seiner ausgestellten Bilder.
Rudolf Lanzinger
Am 9. Juni um 18 Uhr fand die Ausstellungseröffnung der Lanzinger-Holzschnitte in der Galerie statt. Kunstinteressierte Besucher folgten den Ausführungen von Dr. Walter Boaretto, der die unten stehende Biografie des Künstlers erzählte. Die Ausstellung der Werke, die aus der Sammlung von Herrn Josef Gasteiger stammen, konnte bis zum 5. Juli 2011 besucht werden.
Pressmitteilung Pustertaler Zeitung vom 03.06.11
Einige Zeilen zum Lebenslauf des Künstlers:
Der akademische Bildhauer, Maler und Grafiker Rudolf Lanzinger wurde am 03. August 1913 in Brixen geboren. Seine ersten handwerklichen und bildnerischen Versuche machte er bei Ferdinand Plattner in der damals bekannten Sarnser Schnitzschule. Später zog er an die Kunstakademie nach München, wo er von Prof. W. Teutsch und Prof. F. Klemmer unterrichtet wurde. Im zweiten Weltkrieg leistete er an der Ost- und später an der Südfront Dienst und noch während des Krieges heiratete er Anna Leiter aus Innichen. Nach Kriegsende ließ er sich mit seiner Familie in Murnau nieder und betätigte sich vorwiegend im Bereich der sakralen Kunst, und zwar als Holzbildhauer, als Wand- und Tafelbildmaler und als Grafiker, aber auch als Restaurator. Sein Tätigkeitsraum war Bayern und Baden-Württemberg, besonders eng verbunden blieb er jedoch mit dem Pustertal. Erst spät, durch die Begegnung mit dem japanischen Holzschnitt, fand Lanzinger zum Farbholzschnitt. Die reiche, gleichwohl verhaltene Farbpalette kennzeichnet seine Arbeiten, insbesondere sein umfangreiches Holzschnittwerk. In der Raiffeisen Galerie wird eine Auswahl dieser vorwiegend in der Spätzeit entstandenen Schnitte präsentiert. Einige davon wurden mit sechs bis sieben Platten gedruckt. Dabei wurden zuerst die farbigen Abzüge von den sogenannten Tonplatten angefertigt und zuletzt kam die Platte mit den Umrissen darüber. Wie sehr Lanzinger an seiner Heimat hing, beweisen seine Landschaftsmotive, die vorwiegend aus dem Pustertal stammen. Rudolf Lanzinger hat von Kindheit an viel Härte und Bitterkeit
erfahren, er ist weitgehend allein und unauffällig seinen Weg gegangen. Im Mai 1980 trat er erstmals in
der Athesia Bruneck mit einer persönlichen Ausstellung an die Öffentlichkeit. Er starb am 14. Mai 1989.
Sibylle Trafoier
(...) Diese Kinder, mit ihrem zugleich offenen wie verrätselten Blick, mit dieser
gleichzeitigen Unerschrockenheit und Verletzlichkeit, erinnern manchmal an
Darstellungen von Heiligen, von Märtyrern, erinnern an Bilder von Helden, die nicht
wissen, wie sie zu diesen Helden wurden. Sibylle Trafoier bietet als eine optionale
Antwort genau diese Bilder an.“ Lioba Reddeker, Kuratorin, basis wien, HangART 7
Die Ausstellung der Passeirerin Sibylle Trafoier wurde am 3. März in der Raiffeisen Galerie eröffnet und lief bis zum 7. April 2011.
Oskar Kokoschka
Am Dienstag 8. Februar fand die Ausstellungseröffnung der Grafiken von Oskar Kokoschka statt. Alle Bilder waren Leihgaben - die Raiffeisenkasse Bruneck bedankt sich herzlich bei ihnen! Die Austellung lief bis zum 1. März 2011.
Oskar Kokoschka war Maler, Grafiker und Dichter und ist einer der bekanntesten Künstler der Moderne. Geboren wurde er 1886 in Pöchlarn an der Donau. Während des Studiums in Wien wurde er von Gustav Klimt gefördert. Lineare Jugendstilelemente beeinflussten seine frühen Arbeiten, die einer kraftvoll-expressiven, visionären Ausdrucksweise wichen. In seinen Bildern lotete Kokoschka Abgründe der menschlichen Seele aus. Später wurden die Farben heller, die Malweise impressionistisch. Seine Stadtansichten (Prag, London...) charakterisieren Licht und Bewegung. Während der NS-Zeit wurde er als „entartet“ diffamiert.
Literarisches Hauptwerk: „Mörder, Hoffnung der Frauen“ (Drama, 1910).
1913 weilte er mit seiner Gefährtin, der 32jährigen Witwe Alma Mahler, im Pustertal. Am Tre-Croci-Pass entstanden u.a. die Vorstudien für ein wichtiges Frühwerk Kokoschkas mit dem Titel „Tre Croci“. Ein weiteres Gemälde, „Die Windsbraut“, bildet den künstlerischen Höhepunkt dieser Zeit und seiner Verbindung mit Alma Mahler.
Es begann ein odysseeisches wie auch fruchtbares Leben, das den Künstler durch den europäischen Kontinent aber auch in andere Erdteile führte, bis er 1953 in der „Villa Delphin“ in Villeneuve am Genfer See zusammen mit seiner Frau Olda seine Heimstätte fand. Er starb 1980 in Montreux

























































































