Babette Haag I Magic Drums

Donnerstag, 21. Juni - 20.30 Uhr - Burghof von Schloss Runkelstein

Babette Haag begann als Kind Klavier zu spielen, ehe ein Konzert für Marimbaphon und Orchester die Siebzehnjährige derart begeisterte, dass sie sich für ein Studium der Schlaginstrumente als Berufsweg entschied. Seit sie ihr Studium im Frühjahr 1994 mit Auszeichnung abschloss, gastiert die Künstlerin mit Percussion-Solorecitals, Solokonzerten für Marimba/Schlagzeug und Orchester oder als Kammermusik-Partnerin in Ländern wie den baltischen Staaten, den USA, Brasilien, Italien, Spanien, Österreich, der Schweiz oder Malta und bei zahlreichen Festivals.

Mit ihrer virtuosen und zugleich einfühlsamen Spielweise gelingt es Babette Haag, ihr außergewöhnliches und vielseitiges Instrumentarium voll Temperament zu einem besonderen Klangereignis werden zu lassen. Ihre unglaublich vielseitige Spielweise – bezwingend virtuose, ausdrucksstarke Wechsel von explosiven Forte-Klängen zu schier entmaterialisierten, schwebend hingehauchten Pianissimo-Tönen – haben Babette Haag zur renommiertesten deutschen Schlagzeugerin gemacht.

 

 

White Raven I Celtic Summer Songs

White Raven

Donnerstag, 28. Juni - 20.30 Uhr - Burghof Schloss Runkelsteiner

White Raven wurde 2001 von Kathleen Dineen ins Leben gerufen. Das Anliegen der gebürtigen Irin war es, traditionelle irische Musik mit einem Vokaltrio aufzuführen, also alles in dreistimmige Harmonien zu setzen, ohne dass die Stücke ihre originäre Qualität und Einfachheit einbüßen. Die Programme von White Raven umfassen Lieder im „sean-nos style“, traditionelle irische und schottische Balladen, Lieder von Thomas Moore, O’Casey und Kavanagh aber auch mittelalterliche Vokalmusik aus England und Spanien.

White Raven ist immer wieder Gast internationaler Musikfestivals, z. B. beim East Cork Early Music Festival und dem Stimmen Festival Lörrach oder Rheinvokal. Das Ensemble konzertiert in der Schweiz, in Deutschland und natürlich in Irland. In Kursen geben die Mitglieder des Ensembles ihr Können auch an Dritte weiter.

 

 

Die Singphoniker I "Just Songs!"

Die Singphoniker

Donnerstag, 5. Juli - 20.30 Uhr - Burghof von Schloss Runkelstein

Markus Geitner: Countertenor
Daniel Schreiber: Tenor
Henning Jensen: Tenor
Berno Scharpf: Pianist
Michael Mantei: Bass-Bariton
Christian Schmidt: Bass

Vielseitigkeit und Authentizität, Kunst und Unterhaltung sind das Erfolgsrezept der Singphoniker und machen das Ensemble seit 30 Jahren unverwechselbar. Scheinbar mühelos beherrschen die Singphoniker die Kunst, Schweres mit Leichtigkeit zu präsentieren und Leichtem Gewicht zu verleihen. Im Spannungsfeld von historischem deutschen Vorbild, aktueller internationaler Vokalensembleszene, wieder belebter und weiterentwickelter deutscher Tradition und all der spannenden Musik unserer Tage haben sich die Singphoniker ein breites Repertoire und unverwechselbares Profil im Kreise der wenigen weltweit agierenden Vokalsolistenensembles erarbeitet. In den vergangenen Jahren waren die Singphoniker regelmäßig bei bedeutenden Konzertreihen und Festivals in Deutschland, Europa, Asien und Amerika zu Gast. Zahlreiche preisgekrönte CD-Einspielungen des Ensembles dokumentieren die besondere Qualität sowie stilistische Vielfältigkeit und künstlerische Flexibilität.

 

 

Federspiel I "unerhört bumm"

Federspiel

Donnerstag, 12. Juli - 20.30 Uhr - Burghof von Schloss Runkelstein

Ayac Iuan Jiménez Salvador: Trompete
Robert Puhr: Tuba
Frédéric Alvarado-Dupuy: Klarinette
Philip Haas: Trompete
Matthias Werner und Thomas Winalek: Posaune
Simon Zöchbauer: Trompete, Zither und Gesang

Kreativität, Spontaneität und Spielwitz werden von den Mitgliedern des Bläserensembles Federspiel groß geschrieben. 2005 haben sich sieben junge Musiker, alle Studenten der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bzw. Konservatorium Wien zum Ensemble Federspiel zusammengeschlossen.

Volksmusik aus Österreich, seinen Nachbarländern und auch darüber hinaus ist der Ausgangspunkt ihrer Konzerte. Die Musiker bearbeiten die Melodien, improvisieren darüber und lassen sie in ihrem ganz spezifischen Sound neu erklingen.  Volksmusik klingt bei ihnen, unabhängig davon, ob sie jodeln, singen oder ihre Instrumente blasen, authentisch aber auch verbunden mit diesem Augenzwinkern, das erkennen lässt: Musik zu machen, das erfüllt sie und macht sie glücklich.

 

 

Opas Diandl I "Schubplaadln"

Opas Diandl

Donnerstag, 19. Juli - 20.30 Uhr - Burghof von Schloss Runkelstein

Markus Prieth: Stimme, Raffele, Hosensackinstrumente, Singende Säge
Veronika Egger: Stimme, Geige, Viola da Gamba
Daniel Faranna: Stimme, Kontrabass, Ukulele
Thomas Lamprecht: Gitarre, Oud
Jan Langer: Percussion

Ausgehend von den Traditionen der alpenländischen Volksmusik und garniert mit den musikalisch-persönlichen Hintergründen jedes Einzelnen – welche von Barock bis Punkrock reichen –, arrangieren die fünf Musiker alte Weisen und Tänze, komponieren eigene Jodler und schreiben Instrumentalstücke. 2008 veröffentlichen Opas Diandl die CD „Bachblüten und Pestizide“.

Überall da, wo Musik ohne technische Hilfsmittel auskommt, wo das Publikum nahe an den Musikern sein kann und nicht nur zuhören, sondern auch mitfühlen und -leben kann, sind Opas Diandl daheim. Die Konzerte der Gruppe sind geprägt von Energie, Spiel- und Experimentierfreude, Humor und Spontaneität: Die Musiker, das Publikum, der Raum und das Zusammenspiel all dieser Elemente machen jedes Konzert sowohl für das Publikum als auch für die Musiker zu einem einzigartigen Erlebnis.

 

 

Walter Abt & Friends I Guitar Night

Walter Abt & Friends

Donnerstag, 26. Juli - 20.30 Uhr - Burghof von Schloss Runkelstein

Walter Abt: Gitarre
Nicola Puglielli: Gitarre
Bobby und Lancy Falta: Gitarre

Was sich alles an „vielsaitigen“ Klängen abspielen kann, das zeigt das Gitarrenensemble DIF (Deutsch-italienische Freundschaft) des Münchner Gitarristen und Komponisten Walter Abt. Nicola Puglielli, einer der bedeutendsten italienischen Akustikgitarristen aus Rom, sowie die beiden Sinti-Zigeuner Bobby und Lancy Falta bieten ein weiträumiges Programm, das weit über die Idee „jazz meets classic“ hinausgeht. Durch die Verbindung eigener Kompositionen mit zeitgenössischen Musikstilen entsteht eine einzigartige Fusion. Die äußerst virtuosen Gitarristen bringen in das Ensemble Klänge der sogenannten Weltmusik ein; sie öffnen sich gen Süden mit südamerikanischer Gitarrenmusik und Flamenco und gen Osten mit Rhythmen des Balkans und Gypsy Swing. Die Künstler verstehen sich als Beispiel dafür, dass auch für die Gitarrenmusik ein neues, globales Zeitalter angebrochen ist.